Narratives Verstehen

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Entwurf eines narrativen Schemas

Rath Narratives Verstehen

ISBN: 3-938808-99-3
ISBN 13: 9783938808993
Autor: Rath, Brigitte
Verlag: Velbrück Wissenschaft GmbH
Umfang: 220 S.
Erscheinungsdatum: 25.10.2010
Auflage: 1. Auflage 2011
Format: 1.8 x 22.7 x 14.8
Gewicht: 418 g
Einband: GEB

Einleitung
Erstes Kapitel: Entwicklung eines Schemabegriffs für die Narratologie
1. Der kognitionspsychologische Schemabegriff
2. Stabilisierung des kognitionspsychologischen Schemabegriffs
3. Schemata zur Beantwortung narratologischer Fragen
Zweites Kapitel: Fallbeispiel. C. S. Lewis¿ The Lion, the Witch
and the Wardrobe
1. Eine erste Skizze des narrativen Schemas
2. Der Anfang: Aktivierung des narrativen Schemas und erste Instantiierungen
3. Abgrenzungen und Ausfaltungen
4. Zeitfolgen
5. Horizontale und vertikale Reflektionen
6. Kampf um Regeln
7. Übergang in eine neue Welt: Fehlende Schemata
8. Neuperspektivierungen
Drittes Kapitel: Entwurf eines Narrativen Schemas
1. Kurzcharakteristik der drei Variablenkategorien
2. Die triadische Beziehung der drei Variablenkategorien
Exkurs: Wo ist der Text?
3. Horizontale Reflektion
4. Vertikale Reflektion
5. Abgrenzungen
6. Regelwerk: Restriktion und Kontrolle
7. (Wie) kommt es zum Ende?
Exkurs: Und wo ist der Erzähler
Eine Explikation narrativen Verstehens
Literaturverzeichnis

Erzählt der Film? Macht ein Ereignis schon eine Geschichte? Ist ein

ClubBesuch eine Narration? In der Diskussion solcher wie vieler

anderer aktueller Fragen in den Kultur- und Literaturwissenschaften

geht es darum zu klären, was narrative Texte ausmacht. Dieses Buch

schlägt vor, zunächst einen Schritt zurückzutreten und diese Fragen

auf eine andere Grundlage zu stellen:

Denn narrativ, so die Überlegung, ist nicht eine Eigenschaft von

Texten, sondern einer Art des Verstehens. Das in dieser Untersuchung

entwickelte narrative Schema will auch den sozial- und

kulturwissenschaftlichen Nachbardisziplinen eine operationalisierbare

Beschreibung von >narrativ< zur Verfügung stellen. Der Bedarf danach wurde durch den narrative turn geweckt; und der häufig bedauerte wild wuchernde, inzwischen beinahe beliebige Einsatz dieses Terminus in den unterschiedlichsten Disziplinen scheint vor allem darauf hinzudeuten, dass es noch nicht gelungen ist, aus den Literaturwissenschaften ein Konzept zu exportieren, das etwa auch in der narrativen Psychologie, der Geschichtswissenschaft oder in der Soziologie fruchtbar eingesetzt werden kann. Dem Trend zur Unterbestimmung außerhalb der Literaturwissenschaft steht dabei innerhalb der Literaturwissenschaft eine hoch ausdifferenzierte Diskussion gegenüber, deren Beiträge nur selten die Bedürfnisse anderer Disziplinen in den Blick nehmen. Die hier entwickelte Beschreibung ist nun gezielt darauf angelegt, auf diese Weise übertragbar zu sein.

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