Beschreibung
Die Gedanken sind frei, sagt das Volkslied. Für die moderne Wissenschaft hingegen ist das Denken nur dazu da, Informationen zu verarbeiten und Probleme zu lösen. Hier wird der Versuch unternommen, die Konzeption vom Denken im umfassenderen Sinn wieder herzustellen: Gedanken werden als Ausgeburten des Fühlens dargestellt, die sich auskristallisieren. Wo sie sich aber zu einem reinen emotionslosen Denken emanzipieren wollen, verliert dieses seinen Kompass und wird anfällig für Hybris. Wie dies sich im Lauf der Menschheitsgeschichte - im Untergrund geleitet von einem Allmachtsgefühl - von Anfängen in der neolithischen Revolution bis zu den Wissenschaften von heute vollzogen hat: das wird zumindest bruchstückweise vergegenwärtigt. Wohin führt dieses abgehobene, scheinbar emotionslose Denken? Sind wir wirklich die Götter des 21. Jahrhunderts - oder doch nur Prothesengötter (Sigmund Freud)?
Autorenporträt
Günther Bittner ist Professor (em.) an der Universität Würzburg sowie Psychologischer Psychotherapeut und Psychoanalytiker in eigener Praxis.
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Verlag Königshausen & Neumann GmbH
Daniel Seger
Leistenstraße 7
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