Die Öffentlichkeit der Christus-Krise

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Erik Petersons eschatologischer Kirchenbegriff im Kontext der Moderne

ISBN: 3506786288
ISBN 13: 9783506786289
Autor: Stoll, Christian
Verlag: Brill Schöningh, Ferdinand
Umfang: 454 S.
Erscheinungsdatum: 10.03.2017
Auflage: 1/2017
Format: 3.7 x 23.8 x 16.7
Gewicht: 779 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden
Artikelnummer: 726261 Kategorie:

Beschreibung

Erik Peterson (1890-1960) ist kein theologischer Geheimtipp mehr. Die provokativen Einsprüche des Konvertiten für ein selbstbewusstes Kirchenverständnis im Angesicht des Nationalsozialismus sind in der Theologie wieder präsent. Im Herzen der Theologie Petersons steht die Kirche, verstanden als 'Öffentlichkeit' eines eschatologischen Krisenaktes, der Zeit und Kosmos verändert. Das Konzept einer 'Öffentlichkeit der Christus-Krise' wird als ekklesiologisches Bildprogramm entschlüsselt, das Peterson im Austausch mit Adolf von Harnack, Karl Barth und Carl Schmitt gewinnt. Es ist ein Stück 'Krisentheologie' in zweifachem Sinne, das so im katholischen Diskurs über die Kirche in der Moderne verortet werden kann: als Zeitphänomen der Weimarer Jahre und als pointiert eschatologische Offenbarungstheologie (Karl Barth). Am Ende steht der Versuch, im Anschluss an Peterson ein neues Konzept kirchlicher Öffentlichkeit zu entwickeln, das eine Leerstelle in der katholischen Ekklesiologie nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil schließen kann.

Autorenporträt

Christian Stoll ist Universitätsassistent am Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien.

Herstellerkennzeichnung:


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37079 Göttingen
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