Beschreibung
Am Beginn des neuen Jahrhunderts 1900 ertönte der Ruf 'Los von Rom!' von allen Enden Österreich-Ungarns: Slowenen, Kroaten, Deutsch-Österreicher, Tschechen, Ruthenen - sie alle schienen dezidiert anti-katholische Ressentiments zu entwickeln und anfällig zu sein für nationalistische Agitation zum Übertritt in ein vermeintlich 'besseres' Bekenntnis. Diese Studie untersucht die Hintergründe einzelner Los-von-Rom-Konfikte am Beispiel der drei südslawischen Los-von-Rom Bewegungen Ricmanje, Podraga und Santovo und ordnet sie in breitere Spannungsfelder ein.
Autorenporträt
Robert Rapljenovic lehrt seit 2019 am Philosophisch-Theologischen Institut der Societas Jesu in Zagreb in den Fächern Kirchengeschichte, Ökumene und Ostkirchenkunde.
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