Lutherische ‚Orthodoxie‘ als historisches Problem

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Leitidee, Konstruktion und Gegenbegriff von Gottfried Arnold bis Ernst Troeltsch, Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz 264, Abteilung für Universalgeschichte

ISBN: 3525501846
ISBN 13: 9783525501849
Autor: Witt, Christian Volkmar (Priv.-Doz. Dr.)
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang: 297 S.
Erscheinungsdatum: 10.05.2021
Auflage: 1/2021
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Leinen

Die lutherische »Orthodoxie« behauptet ihren festen Platz in der nachreformatorischen Kirchen- und Theologiegeschichte. Ein Blick auf die Karriere jener Kategorie von Gottfried Arnold bis Ernst Troeltsch lässt allerdings Zweifel an ihrer historischen Belastbarkeit und ihrer wissenschaftssprachlichen Tauglichkeit aufkommen.

Die lutherische »Orthodoxie« behauptet sich bis heute

Artikelnummer: 746180 Kategorie:

Beschreibung

Die lutherische »Orthodoxie« behauptet ihren festen Platz in der nachreformatorischen Kirchen- und Theologiegeschichte. Im Gegenüber zu Pietismus und Aufklärung habe es eine historisch erfassbare Größe namens »Orthodoxie« gegeben, die - so die Annahme weiter - all das verkörperte, wogegen Pietisten und Aufklärer dann in bester reformatorischer Tradition sowie zunehmend erfolgreich in die Schranken traten. Dieser Antagonismus und der dahinter liegende Entwicklungsteleologismus verdanken sich allerdings nachweislich den positionellen Bindungen und theologiepolitischen Anliegen bis heute wirkmächtiger historiographischer Entwürfe, wie sie nach G. Arnold beispielsweise auch L. T. Spittler, G. J. Planck, K. Hase, F. Chr. Baur, A. Tholuck und schließlich E. Troeltsch vorgelegt haben. Angesichts dessen wird die Karriere der betreffenden Kategorie als Leitidee, Konstruktion und Gegenbegriff nachgezeichnet und durch Zusammenführung institutionentheoretischer, theologiehistorischer sowie begriffsgeschichtlicher Ansätze analysiert, um ihre historische Belastbarkeit und wissenschaftssprachliche Tauglichkeit zu hinterfragen.

Autorenporträt

Dr. Christian Volkmar Witt ist Heisenberg-Stipendiat am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) und Privatdozent der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel.

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