Beschreibung
Schweigen und Klagen, Vergänglichkeit und Hoffnung, Schuld und Gottes Nähe - mit diesen kontrastreichen und ambivalenten Erfahrungen umgehen zu können, ist die sinngebende und suchende Richtung des Gebetsprozesses in Psalm 39. Margarethe Kelm untersucht, inwiefern das komplexe Ineinander von Selbstreflexion und Klage als eine Form der Beziehungsarbeit mit Gott verstanden werden kann. Der Ertrag ihrer exegetischen und motivgeschichtlichen Untersuchungen leistet dabei nicht nur einen Beitrag zur alttestamentlichen Anthropologieforschung. Er zeigt auch, wie ein dynamisches und prozessuales Gebetsverständnis in lähmenden Leidenssituationen hilfreich, tröstend oder wegweisend sein kann. So wird Psalm 39 zu einem Angebot für Suchende, Zweifelnde und Schweigende - und für alle, die das Gespräch mit Gott nicht aufgeben wollen.
Autorenporträt
Geboren 1991; Studium der Ev. Religion und Physik in Rostock (Lehramt Gymnasium); wiss. Mitarbeiterin an der Theologischen Fakultät in Rostock; 2024 Promotion; Referentin in der Lippischen Landeskirche.
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Jana Trispel
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