Beschreibung
Das unfertige Manuskript von 1964 wurde dem jugendlichen und noch etwas postpubertär schreibenden Autor samt Koffer in Italien aus dem Auto gestohlen. Die noch verbliebenen Seiten verbindet er mit geänderten Auffassungen fünfzig Jahre später zu einem abgeschlossenen Text. Der Linguistik-Student Greg trifft die australische Touristin Christine am Theater von Epidauros. Greg will ihr den göttlichen manischen Eros Platons, Platons Lieb-ido, näherbringen. Ihre Gespräche führen sie von dieser Thematik zu persönlichen Geschehnissen und zu Diskussionen über Liebe, Sex und Unsterblichkeit. Doch im Roman von 1964 bleiben sie nicht zusammen. Erst ein persönlicher Anlass verleitet den Autor zu den genannten Änderungen im Jahr 2014, und so geht die Geschichte weiter und führt letztlich bei den beiden Protagonisten doch noch zur Verwirklichung von Platons Lieb-ido. Eine wissenschaftlich begründete, psychoanalytisch-meditative Selbstpraxis steht im Hintergrund und wird im Anhang zur eignen Anwendung erklärt.
Autorenporträt
Dr. von Hummel ist Facharzt für Allgemeinmedizin in München in eigener Praxis und zudem als Psychoanalytiker tätig. Er veröffentlichte mehrere Artikel in Fachzeitschriften und gab 1992 sein erstes Buch HERZ-Sprache über die Psychosomatik von Herzkrankheiten heraus. In den neunziger Jahren fand unter seiner Leitung ein mehrjähriges Seminar über konjekturales Denken statt. Unter dem Begriff Konjekturales Denken ist der theoretische Teil der praxisorientierten Methode zu verstehen, die auch unter dem Begriff der Analytischen Psychokatharsis veröffentlicht wurde.
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