Von den Grenzen physikalischer Welterklärung

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Zugleich ein Anstoß zur Entmythologisierung der Selbstorganisation der Materie

ISBN: 3751917292
ISBN 13: 9783751917292
Autor: Sommer, Wolf-Eckart
Verlag: Books on Demand
Umfang: 314 S.
Erscheinungsdatum: 01.06.2020
Auflage: 1/2020
Format: 2 x 21.5 x 13.5
Gewicht: 427 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 9602128 Kategorie:

Beschreibung

Der Tendenz unseres Zeitalters entgegen ist nicht alles Materie, nicht alles durch "Physik" erklärbar. Der Kosmos ist - wie schon die Physik selbst zeigt - anders gebaut, als wir ihn uns vorstellen können. Bleibt man bei der Physik stehen, kann die Entstehung des Leben nur auf einer äußerst unwahrscheinlichen Häufung unwahrscheinlichster Zufälle beruhen, wobei die Zufälle nicht nur zueinander passen, sondern auch noch in engem zeitlichen Zusammenhang und in bestimmter Reihenfolge zueinander auftreten müssen. Steuerungsvorgänge, die die Entstehung des Lebens plausibel machen, sind der Physik fremd. Nur der Geist kann Ziele vorwegnehmen und ansteuern. Sein Walten wird in der Biologie aus dogmatischen Gründen geleugnet. Gleichwohl wird aber im Zusammenhang mit der Entstehung und Funktion des Gencodes von molekularen Strukturen geredet, als walte Geist, und zwar einfach, weil es nicht anders geht. Hier täte der Biologie ein Versuch der "Entmythologisierung" gut. Sie würde erkennen, dass auf das Wirken des Geistes bei der Entstehung des Lebens nicht verzichtet werden kann. Wirkt der Geist, dann ist auch der die Menschenwürde zerstörende latente Glaubenssatz unserer Zeit - nämlich der von der physikalischen Determiniertheit des Menschen und seiner unablösbaren Trieb- und Interessengebundenheit - widerlegt: Der Mensch kann frei sein. Dass die Existenz des Geistes unabweislich ist, gibt der Ur- und Kardinalfrage - also der Frage nach Gott und der Frage nach unserer Existenz diesseits und jenseits des Todes - ihren Horizont. Im übrigen münden die Antworten in gegensätzliche Vermutungen: So erscheint es allmählich als eine Zumutung an den Verstand, die Existenz Gottes zu leugnen. Umgekehrt lässt die Vergänglichkeit der Natur die "Unsterblichkeit" des Menschen als eine Systemwidrigkeit erscheinen. Angesichts der - wenn auch nur entfernten - Ähnlichkeit des Geistes der Menschen mit dem Geist Gottes ist eine Existenz des Menschen jenseits des Todes allerdings auch nicht unmöglich.

Autorenporträt

Richter am Verwaltungsgericht Freiburg, dann am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg und schließlich Richter am Bundesverwaltungsgericht; jetzt im Ruhestand; von eh und je an Theologie und Philosophie interessiert. Langjährige berufliche Erfahrung im Umweltrecht, im technischen Sicherheitsrecht, speziell auch im Atomrecht, im Immissionsschutzrecht, im Abfallbeseitigungsrecht, im Arzneimittelrecht, sowie im Lebensmittelrecht und Medizinalrecht; in der gesamten richterlichen Tätigkeit mit der Erhebung und Auswertung wissenschaftlicher Gutachten befasst.

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