Über die Einsamkeit der Sterbenden in unseren Tagen

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Mit einem Nachwort von Didier Eribon

ISBN: 3518588370
ISBN 13: 9783518588376
Autor: Elias, Norbert
Verlag: Suhrkamp Verlag GmbH
Umfang: 112 S.
Erscheinungsdatum: 15.09.2025
Auflage: 1/2025
Format: 1.4 x 20.5 x 12.5
Gewicht: 177 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Paperback
Artikelnummer: 6130665 Kategorie:

Beschreibung

80 Prozent der Deutschen möchten im eigenen Bett sterben, aber 80 Prozent der Deutschen sterben in Institutionen. Früher schied man im Kreise der Familie aus dem Leben, heute ist man dabei allein. Hygienisch, aber einsam - das ist die traurige Realität des Sterbens in unseren Tagen. Wie es dazu gekommen ist, beschreibt Norbert Elias in seinem berühmten Essay, der auf die moderne Gesellschaft aus der Perspektive ihres Umgangs mit Sterblichkeit und Tod blickt. Elias schildert, wie und warum der Tod allmählich hinter die Kulissen der alltäglichen Lebensvollzüge verbannt wurde und die Menschen sich von ihrer eigenen Sterblichkeit entfremdet haben. Die Gesunden wollen nichts davon wissen, weshalb sie die Gebrechlichen früh aus der Gemeinschaft der Lebenden ausschließen. Und 'wenn ein Mensch im Sterben fühlen muß, daß er [.] kaum noch Bedeutung für die umgebenen Menschen besitzt, dann ist er wirklich einsam'. Welches Licht auf eine Gesellschaft fällt, die solche Einsamkeit zulässt, und was man dagegen tun könnte, erkundet Didier Eribon in seinem Nachwort zu diesem meisterlichen Text, der in den Jahrzehnten seit der Niederschrift nichts von seiner Relevanz und Schönheit verloren hat.

Autorenporträt

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