Der Prothesengott

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Subjektivität und Transplantationsmedizin, Psyche und Gesellschaft

ISBN: 3898063100
ISBN 13: 9783898063104
Autor: Decker, Oliver
Verlag: Psychosozial-Verlag
Umfang: 252 S.
Erscheinungsdatum: 15.05.2004
Format: 1.6 x 21 x 14.7
Gewicht: 383 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Am Beispiel der Transplantationsmedizin untersucht Oliver Decker die Wirkung der medizinisch-technischen Entwicklung, die in ihrer doppelten Bewegung Lebenserhaltung und Beschädigung des Subjekts zu einer problematischen Synthese vereint.

Artikelnummer: 343072 Kategorie:

Beschreibung

Die Transplantationsmedizin wird entweder als Erfüllung eines Menschheitstraumes betrachtet oder als entsinnlichende Technik kritisiert. Oliver Decker deckt dahinter jedoch noch eine andere Dimension auf: Die Not des Menschen, nicht ohne Götter, Ideale und Theorien, kurz nicht ohne Prothesen, sein zu können. Dies beinhaltet zwangsläufig auch die Frage nach dem Subjekt und seiner Identität. Die moderne Transplantationsmedizin gibt gleichzeitig das Versprechen der Erlösung während sie auf die Transzendenz des Bestehenden verzichtet. Decker diskutiert diese Entwicklung theoretisch und lässt Patienten Tagebuch über ihr Befinden nach Transplantationen führen. Dabei zeigt sich eine zunehmende Entsinnlichung.

Autorenporträt

Oliver Decker, Dr. phil., ist Psychologe und arbeitet in der Abt. f. Med. Psychologie und Med. Soziologie der Universität Leipzig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Kritische Theorie, Autoritarismusforschung, Bibliometrie, Gesundheitsforschung.

Herstellerkennzeichnung:


Psychosozial-Verlag
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DE

E-Mail: vertrieb@psychosozial-verlag.de

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