Lexikon der imaginären philosophischen Werke

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Die Andere Bibliothek 326

ISBN: 3821862416
ISBN 13: 9783821862415
Autor: Sommer, Andreas Urs
Verlag: AB – Die andere Bibliothek GmbH & Co. KG
Umfang: 300 S.
Erscheinungsdatum: 01.02.2012
Auflage: 1/2012
Format: 2.9 x 22 x 12.7
Gewicht: 584 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden
Artikelnummer: 1109530 Kategorie:

Beschreibung

Vom Glück und Unglück des Nichtgeschriebenen*Für philosophisches Denken ist es wesentlich, in Alternativen zu denken. Immer anders, niemals konsequent - das ist exemplarische Philosophie.*Schon Sokrates fand nach Jahren intensiven Studiums der Philosophie nur eine Antwort auf all seine Fragen: 'Ich weiß, dass ich nichts weiß.' Und Immanuel Kant, Königsberger Theorie-Ikone, traute sich über die Welt vor seiner Tür so wenig zu sagen, dass er sich selten um praktische Erkenntnis, dafür aber umso intensiver um die Bedingung der Möglichkeit von Erkenntnis überhaupt bemühte. Mit anderen Worten: Viele philosophische Bücher sind nie geschrieben worden - aus Respekt, aus Zeitmangel, aus Lustlosigkeit.*Höchste Zeit also für ein Lexikon der imaginären philosophischen Werke, das all diese unausgesprochenen Ideen vereinigt. Ob Seneca, Cicero oder Averroes, Ockham, Pascal oder Leibniz, von den deutschen Klassikern Fichte oder Kant ganz zu schweigen, und natürlich mit Blick auf die Modernen wie Carnap oder Benjamin und die Zeitgenossen wie Habermas - und viele, viele beinahe unbekannte Denker, zeigt uns Andreas Urs Sommer, wie die virtuelle Philosophie zu ihrem Recht kommt. Und die Philosophie wäre nicht die Königsdisziplin der Wissenschaft, wenn sie die kritische Würdigung des noch nicht Verfassten nicht gleich mit übernähme. Und so ist das Lexikon der imaginären philosophischen Werke beides - Konstruktion und Kritik des Virtuellen.*Wer dieses Lexikon der imaginären philosophischen Werke liest, stößt schließlich auch noch auf eine ganz seltene Einsicht:Es erweist sich als ein großes Glück, dass die meisten möglichen philosophischen Werke ungeschrieben geblieben sind.

Autorenporträt

Andreas Urs Sommer (* 1972), Professor an der Universität Freiburg im Breisgau. Philosoph. In der Anderen Bibliothek sind erschienen als 326. Band Lexikon der imaginären philosophischen Werke und als 214. Band Die Kunst, selber zu denken. Ein philosophischer Dictionnaire.

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