Formung und Umwendung der Seele

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Eine Rechtfertigung ambivalenter Darstellungen in der Literatur im Rahmen von Platons ‚Politeia‘, Studia philosophica et historica 29

ISBN: 3631723148
ISBN 13: 9783631723142
Autor: Schultz, Jana
Herausgeber: Christoph Kann
Verlag: Peter Lang
Umfang: 364 S.
Erscheinungsdatum: 26.12.2017
Auflage: 1/2017
Format: 2.5 x 21.6 x 15.3
Gewicht: 583 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Die Autorin eröffnet mit ihrer Untersuchung Platons ‚Politeia‘ einen Weg, ambivalente Darstellungen in die Literatur des idealen Staates zu integrieren. Sie bezieht hierbei auch den Rahmen von Platons Psychologie, Epistemologie und Kunstkritik mit ein.

Artikelnummer: 8907828 Kategorie:

Beschreibung

Die Autorin eröffnet mit ihrer Untersuchung zu Platons 'Politeia' einen Weg, ambivalente Darstellungen in die Literatur des idealen Staates zu integrieren. Sie bezieht hierbei auch den Rahmen von Platons Psychologie, Epistemologie und Kunstkritik mit ein. Platon bewertet Literatur im Hinblick auf ihren erzieherischen Nutzen. Die Charakterformung verlangt eine Lenkung durch eindeutige Beispiele. Ambivalenzen sind ein Risiko, da sie die nicht-rationalen Seelenteile zu falschem Streben anleiten. Eine paradoxe Verknüpfung von Gegensätzen zeigt der Vernunft, dass sie Eigenschaften nur in den Ideen adäquat erfassen kann. Der Band hält fest, dass die Integration von Ambivalenzen sinnvoll sein kann, sofern Stilmittel eine negative Beeinflussung verhindern.

Autorenporträt

Jana Schultz wurde am Lehrstuhl für die Philosophie der Antike und des Mittelalters an der Ruhr-Universität in Bochum promoviert. Sie arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt 'Women and the Female in Neoplatonism'. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der antiken Philosophie, besonders im Platonismus und Neuplatonismus.

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