Beschreibung
Das Buch wird auf der Grundlage der Ergebnisse der Dissertationsforschung veröffentlicht, in der Aszese als eine besondere spirituelle Praxis und Lebensweise betrachtet wird. Aus der Perspektive des phänomenologischen Ansatzes besteht die Funktion der Askese darin, ein Bild des Selbst zu konstruieren. Disziplinäre Institutionen formen und unterstützen den Diskurs des Machtwissens, wobei der Körper als Instrument oder Medium dieses Einflusses gesehen wird. Macht nutzt Strategien der Individuation ("Subjektivierung"). Nach M. Foucault ist das Objekt der Macht das Individuum, nicht die Masse. Das Individuum ist nicht nur Objekt, sondern gleichzeitig auch Produkt und Instrument des Macht-Wissens. Disziplin ist nicht nur ein "Gerät" zum Sehen, sondern auch ein Mittel, um diejenigen "sichtbar" zu machen, die sie betreffen. In der Gesellschaft der Grad der Übereinstimmung zwischen individuellen Merkmalen und der allgemeinen Norm. Gleichzeitig werden die Grenzen der Differenz definiert, innerhalb derer ein Verhalten als Norm anerkannt wird und andere Erscheinungsformen als "abnormal" gelten. Aber "Abnormalität" kommt nicht nur mit einem "-"-, sondern auch mit einem "+"-Zeichen. Die Aszese ist ein besonderer Fall dieses Phänomens
Autorenporträt
Tatiana Anatolievna Vlasova. Actualmente ensina no Departamento de Filosofia e Sociologia da Cultura, Universidade Estadual de Udmurt. A esfera de interesses está relacionada com os fenómenos de encarnação da experiência humana, antropologia filosófica, social e cultural. É autora de trabalhos sobre metodologia de investigação visual.
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