Beschreibung
In der vorliegenden Arbeit wird die Problematik der moralischen Signifikanz intersubjektiver Risikosituationen analysiert. Die Risikothematik stellt sich als zentrales ethisches Problem postmodernen Lebens heraus. Im Fokus steht die Risk-Harm Debatte, die durch die Frage verdeutlicht wird, ob Risiko an sich, d. i. die Potentialität eines unerwunschten Ereignisses bereits als Schaden begriffen werden soll und somit Gegenstand ethischer Bewertung wurde. Unter Berücksichtigung der Einwände der Multiplen Referenzklassen und dem autonomiebasierten Non-Instrumental-Ansatz, zeigt sich vor dem Hintergrund der Gegenuberstellung der entsprechenden Schadensbegriffe die moralische Signifikanz der Risikoimposition. Aufgrund der moralischen Asymmetrie, die in der intersubjektiven Aktion der Risikoimposition ersichtlich wird, muss die Risikoimposition als Eingriff in die persönliche Autonomie verstanden werden. Die vorliegende Studie vertritt, dass der autonomiebasierte Ansatz der Natur von Risikoimposition, die massgeblich von der Potentialität geprägt ist, besser gerecht wird als Schadensbegriffe und dass damit die Normativität der Risikoimposition begrundet werden kann.
Autorenporträt
Isabel Bolli: studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft in Zürich, Paris und Genf. Während des Studiums arbeitete Autorin im akademischen, sportlichen und kulturellen Bereich. Sie absolvierte einen Einsatz auf einer Schweizer Vertretung im Ausland. Gegenwärtig promoviert sie an der Universität Zürich.
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