DER METAPHYSISCHE STATUS DES GESICHTS BEI EMMANUEL LEVINAS

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Anderen jenseits der Körperlichkeit begegnen

ISBN: 6207042190
ISBN 13: 9786207042197
Autor: NGOMA MOUSSOLO OPIE, Arischel
Verlag: Verlag Unser Wissen
Umfang: 80 S.
Erscheinungsdatum: 29.01.2024
Auflage: 1/2024
Format: 0.6 x 22 x 15
Gewicht: 137 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 9004405 Kategorie:

Beschreibung

Ist das Gesicht ein plastisches Bild? Ist es ein sinnliches Objekt, ein Phänomen? Emmanuel Levinas ist zwar Phänomenologe, versucht aber keineswegs, das Gesicht in seinem phänomenalen Aspekt zu erfassen. Tatsächlich entspricht das, was im levinassischen Dispositiv unter dem Begriff "Gesicht" verstanden wird, weder dem Gesicht noch einer sichtbaren Form. Das Gesicht bezeichnet bei Levinas die Art und Weise der Präsentifikation von Autrui, d.h. die radikale Andersartigkeit von Autrui. Diese Art, das Gesicht zu begreifen, führt notwendigerweise dazu, die Beziehung zu Anderen aus einer Perspektive zu betrachten, die die Irreduzibilität Anderer auf die Körperlichkeit festschreibt. Hinter einem solchen Ansatz verbirgt sich nicht nur das Schicksal der westlichen Metaphysik, sondern auch eine neue Art von Ethik, die in der Intersubjektivität als asymmetrische Beziehung zwischen dem Gleichen und dem Anderen wurzelt.

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