Das Lügenproblem bei Kant

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Eine praktische Anwendung der Kantischen Ethik auf die Frage nach der moralischen Bedeutung von Falschaussagen

ISBN: 3631678959
ISBN 13: 9783631678954
Autor: Akimoto, Yasutaka
Verlag: Peter Lang
Umfang: 212 S.
Erscheinungsdatum: 20.12.2016
Auflage: 1/2016
Format: 1.2 x 21 x 14.8
Gewicht: 281 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Kant gilt als Vertreter des absoluten Lügenverbots. Diese Arbeit zeigt, dass das zwar nicht falsch ist, aber dass es auch nicht bedeutet, dass die Maxime ‚Ich will die Unwahrheit sagen‘ moralisch böse ist. Entscheidend ist hierbei die begriffliche Unterscheidung von ‚Lüge‘ als pflichtwidrige und ‚Unwahrheit‘ als nicht pflichtwidrige Falschaussage.

Artikelnummer: 8906483 Kategorie:

Beschreibung

Dieses Buch prüft die allgemeine Forschungsmeinung, dass Kant ein Vertreter des absoluten Lügenverbots sei. Dabei verteidigt der Königsberger Philosoph aber ebenso den Standpunkt, dass die Moralität einer Handlung von der Maxime des Willens abhängt. Wenn Kant nun gleichzeitig behaupten würde, dass bestimmte Handlungen in jedem Fall verboten sind, würde er sich widersprechen. Indem das Buch die begriffliche Unterscheidung von 'Lügen' als pflichtwidrige Falschaussagen und 'Unwahrheiten' als nicht pflichtwidrige Falschaussagen trifft, bietet es für dieses Paradox der Kant-Forschung als erste Monografie zum Lügenproblem einen Lösungsansatz. So wird man mit Kant sogar sagen können: 'Manchmal musst du die Unwahrheit sagen.'

Autorenporträt

Yasutaka Akimoto studierte Philosophie in Tokyo und wurde an der Universität Trier promoviert. Zu seinem Forschungsschwerpunkt, der Kantischen Moralphilosophie, referierte er auf dem Internationalen Kant-Kongress und auf weiteren nationalen und internationalen Kant-Tagungen.

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