Beschreibung
Die Arbeit der Natur kann keinem Kommando folgen, weil sie sich selbst regelt. Schlechte Arbeit endet in besserer Arbeit, wird in ihr aufgehoben. Auf diese Weise bringt die Arbeit der Natur das Leben und das Ich hervor. Das Leben und die Erwerbsarbeit widersprechen einander. Das Ich und die Arbeit versuchen, diesen Widerspruch zu lösen. Sie streiten um die Hoheit. Alle Theorie wird von der Praxis aufgehoben, alle Philosophie von der Arbeit. Fügt sich die Arbeit des Menschen nicht in jene der Natur ein, so wird auch sie aufgehoben.
Autorenporträt
Gottlieb Twerdy, geboren 1952, studierte an der TU Wien und ist heute als Architekt tätig. Er schreibt seit 1997, seit 2007 zu Themen aus der Naturphilosophie.
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