Beschreibung
Das zentrale Anliegen des Buches ist es zu zeigen, dass die Phänomenologie nicht nur aus dem Krisis-Denken entstanden ist, sondern, dass dieses es ihr auch ermöglicht hat, sich immer weiter zu entwickeln. Dadurch ist eine Vielzahl an phänomenologischen Richtungen und Methoden entstanden. Ferner wird gezeigt, inwiefern die Krise der Vernunft zu einer Krise des Sinns und des Seins führt, die wiederum die Werte infrage stellt und eine Wertkrise auslöst. Diese axiologische Unsicherheit, namentlich bei Sartre, Arendt, Ricur und Derrida, spitzt sich in der Problematik der Verantwortung und des Menschlichen - die Menschenwürde und die Menschenrechte inbegriffen - besonders zu und mündet in die Notwendigkeit eines Umdenkens von Geschichte und Gemeinschaft.
Autorenporträt
Yvanka B. Raynova ist ordentliche Professorin für Gegenwartsphilosophie an der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften und Leiterin des Instituts für Axiologische Forschungen in Wien.
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