Legitime Herrschaft durch Gewalt?

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Thomas Hobbes‘ nicht-ideale Vertragstheorie, Philosophie – Aufklärung – Kritik 25

ISBN: 3837682587
ISBN 13: 9783837682588
Autor: Ruppert, Wolfgang
Verlag: Transcript Verlag
Umfang: 300 S., 4 s/w Illustr., 4 Illustr.
Erscheinungsdatum: 09.04.2026
Auflage: 1/2026
Gewicht: 479 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Gewalt und Unterwerfung als vertretbare Wege zur Herrschaft: die Vertragstheorie von Thomas Hobbes als nachträgliche Legitimation von Zwang.

Artikelnummer: 9986400 Kategorie:

Beschreibung

Thomas Hobbes politische Philosophie begreift Gewalt und Unterwerfung nicht als Ausnahme, sondern als integralen Bestandteil legitimer Herrschaft. Der Philosoph unterscheidet nicht zwischen freiwilliger Staatsgründung und gewaltsamer Aneignung. Wolfgang Ruppert entlarvt mithilfe des Domination Contract von Charles W. Mills Hobbes Vertragstheorie als 'nicht-ideal'. Dabei stellt der Vertrag nicht den Ursprung der Verpflichtung dar, sondern er dient dazu, auf Gewalt basierende einseitige Zwangsverhältnisse im Nachhinein als willentliche, beidseitige Verpflichtungsverhältnisse umzudeuten. Dieser Zwang betrifft nicht nur die amerikanischen Ureinwohner, die Hobbes als Beispiel für den real existierenden Naturzustand gelten, sondern auch die Bürger Englands.

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