Ironie als Symptom

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Eine kritische Auseinandersetzung mit Søren Kierkegaards ‚Über den Begriff der Ironie‘, Texte und Untersuchungen zur Germanistik und Skandinavistik 54

ISBN: 363150487X
ISBN 13: 9783631504871
Autor: Tjoenneland, Eivind
Herausgeber: Heiko Uecker
Verlag: Peter Lang
Umfang: 308 S.
Erscheinungsdatum: 24.02.2004
Auflage: 1/2004
Format: 1.7 x 21 x 14.8
Gewicht: 401 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 7085911 Kategorie:

Beschreibung

Das grundlegende Ziel dieser Abhandlung ist es, die widersprüchliche Begriffsbildung der Ironie in Søren Kierkegaards Doktorarbeit Über den Begriff der Ironie (1841) nachzuweisen. Die textuellen Widersprüche in Kierkegaards Ironie-Abhandlung werden als Symptome interpretiert. Es wird behauptet, dass Kierkegaard in Begriff der Ironie ein Paradigma im Sinne Thomas S. Kuhns etabliert. Dieses Paradigma für die Ironie ist ein Modellbeispiel, das die ironologische Begriffsbildung leitet. Es ist am deutlichsten in Kierkegaards Interpretation von Aristophanes Komödie Die Wolken zu erkennen. Durch diese systematische Perspektive wird Kierkegaards ambivalente Quellenbehandlung der deutschen klassischen Philologie und Romantik bloßgelegt. Das ungeklärte Verhältnis zwischen Ironie als 'absolute, unendliche Negativität' und der sogenannten 'beherrschten' Ironie kann somit anders als frühere Interpretationen verstanden werden.

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