Besser, nicht geboren zu sein?

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Eine Verteidigung des Anti-Natalismus

ISBN: 3662656205
ISBN 13: 9783662656204
Autor: Hallich, Oliver
Verlag: Springer Verlag GmbH
Umfang: vii, 110 S., 1 s/w Illustr., 110 S. 1 Abb.
Erscheinungsdatum: 14.08.2022
Auflage: 1/2022
Format: 0.7 x 23.5 x 15.6
Gewicht: 215 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

In der zeitgenössischen Reproduktionsethik wird die Frage, ob wir uns fortpflanzen sollten, kaum gestellt. Der Anti-Natalismus, dessen wichtigster zeitgenössischer Vertreter David Benatar ist, thematisiert diese Frage und plädiert dafür, sie mit „Nein“ zu beantworten. In dieser Abhandlung wird nach der Tragfähigkeit anti-natalistischer Argumente gefragt. Es wird deutlich, dass sich zwar keine Pflicht, sich nicht fortzupflanzen, begründen lässt, der Anti-Natalismus sich aber in einer bestimmten Form als kritikresistent erweist und zeigen kann, dass und warum es auch unter günstigen Umständen moralisch problematisch ist, Kinder in die Welt zu setzen.

Artikelnummer: 5751980 Kategorie:

Beschreibung

In der zeitgenössischen Reproduktionsethik werden intensiv moralische Probleme von Fortpflanzungstechniken wie Leihmutterschaft oder Gametenspende diskutiert. Erstaunlicherweise wird aber die fundamentale reproduktionsethische Frage, ob wir uns fortpflanzen sollten, kaum thematisiert. Auch Ethiken der Elternschaft erörtern zwar normative Probleme des Eltern-Kind-Verhältnisses und fragen nach der Grundlage parentaler Pflichten, äußern sich aber meist nicht zu der Frage, ob wir Eltern werden sollten. Der Anti-Natalismus, als dessen wichtigster zeitgenössischer Vertreter David Benatar gilt, widmet sich dieser zentralen Frage. Anti-Natalisten plädieren dafür, die Frage, ob wir uns fortpflanzen sollten, mit Nein zu beantworten. In der vorliegenden Abhandlung wird nach der Tragfähigkeit anti-natalistischer Argumente gefragt; es wird zwischen verschiedenen Formen des Anti-Natalismus differenziert und dargelegt, in welcher Form sich ein Anti-Natalismus verteidigen lässt. Es wird deutlich,dass sich zwar keine Pflicht, sich nicht fortzupflanzen, begründen lässt, der Anti-Natalismus sich aber in einer bestimmten Form als kritikresistent erweist und zeigen kann, dass und warum es auch unter günstigen Umständen moralisch problematisch ist, Kinder in die Welt zu setzen.

Autorenporträt

Oliver Hallich ist Professor für Philosophie mit dem Schwerpunkt Praktische Philosophie, Universität Duisburg-Essen

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Tiergartenstr. 17
69121 Heidelberg
DE

E-Mail: juergen.hartmann@springer.com

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