Husserl und Kant

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Eine Untersuchung über Husserls Verhältnis zu Kant und zum Neukantianismus, Phaenomenologica 16

ISBN: 9401036020
ISBN 13: 9789401036023
Autor: Kern
Verlag: Springer Verlag GmbH
Umfang: xxiii, 448 S.
Erscheinungsdatum: 13.10.2011
Auflage: 1/2011
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 5654319 Kategorie:

Beschreibung

"lch _ke nur an, dass es gar nicMs Ungewohnliches sei, sowohl im gemeinen Gespriiche, als in den Schriften, durch Vergleichung der Gedanken, welche ein Vertasser aber seinen Gegenstand aussert, ihn sogar besser ,u lIerstehen, als er sich selbst lIerstand, indem er seinen Begrilf nicht genugsam be­ stimmte utJd dadurch bisweilen seiner eigenen Absicht ent­ gegen redete oder auch dachte." Diesen Sat, aus Kanis "Kritik der ,einen Vernunft" hat Husserl aut die Titelseite seines Exemplars lion Kants Hauptwerk geschrieben. Ober die Beziehungen zwischen Husseds Phiinomenologie und der Kantischen und neukantianischen Philosophie ist schon Vieles ge­ schrieben worden. Dabei wurden die verschiedensten Auffassun­ gen geaussert; man kann sagen, dass hier die ganze Skala mogli­ cher Deutungen durchgangen wurde. Am einen Ende dieser Skala steht Hussed als Antipode Kants und jeglichen N eukantianismus, am andem Ende der N eukantianer Hussed; und dazwischen liegen nuanciertere Bilder. Offenbar sind die Beziehungen zwi­ schen Hussed einerseits und Kant und den Neukantianem an­ dererseits komplexer Natur; offenbar bestehen hier aber auch innere Beziehungen, seien sie nun positiver oder negativer Art. Es drangte Hussed selbst danach, sich iiber sein Verhaltnis zur Philosophie Kants klar auszusprechen_ Fiir sein letztes Werk, fiir die Krisis, hatte er eine Auseinandersetzung mit Kant geplant.l Bevor er aber diesen Plan ausfiihren konnte, erreichte ihn der Tod.

Autorenporträt

InhaltsangabeTeil: Historischer Ueberblick Über Husserls Verhältnis zu Kant und zum Neukantianismus.- 1. Kapitel: Von den Studienjahren bis zu den Logischen Untersuchungen (1900/01).- § 1. Die Studienjahre.- Die Jahre in Berlin.- bei Brentano in Wien: Brentanos Verhältnis zu Kant.- § 2. Die vorphänomenologische Periode.- Negatives Kantverhaltnis in der ersten Hallischen Zeit.- die Philosophie der Arithmetik.- das geplante Werk: Philosophie der euklidischen Geometrie.- die Vorlesungen II die philosophischen Autoren, die Husserl hauptsächlich studierte.- § 3. Die Zeit der "Logischen Untersuchungen".- Di entscheidenden Jahre von 1894/95.- der Einfluss Natorps auf Husserls Idee der objektiven Logik.- erste Berührung mit Rickert.- das neukantianische Milieu in Halle: Vaihingen Erdmann. Riehl.- die Berufung auf Kant und die Kritik Kants in den Logischen Untersuchungen.- positiveres Verhältnis zu Kant auch in den Vorlegungen, zahlreiche Vorlesungen und Ucbungen über Kant.- Husserls Kant-Lektüre.- 2. Kapitel: Der Durchbruch zur transzendentalen Phänomenologie (Von den Logischen Untersuchungen zu den Ideen).- § 4. Die Periode unmittelbar vor der Entdeckung der phänomenologischen Reduktion.- Die phänomenologische Reduktion von 1907.- die Vorlesungen der ersten Göttinger Zeit.- Descartes. Kant und Natorp in den Fünf Vorlesungen (1907).- die Rolle Kants und Natorps in Husserls Durchbruch zur transzendentalen Phänomenoloftie.- § 5. Die Jahre intensiver Auseinandersetzung mit Kant nach der Wendung zur reinen Phänomenologie.- Bewusste Annäherung Husserls an Kant seit Ende 1907.- Vertiefte Auseinandersetzung mit Kant in privatem Studium und in den Vorlesungen.- Intensivierung der Beziehungen zu den Neukantianern.- Kant in den Ideen I.- 3. Kapitel: Die Periode der Genetischen Phänomenologie.- § 6. Die Zeit des ersten Weltkrieges als Zeit von Husserls weltanschaulichem Bündnis mit dem deutschen Idealismus.- Husterl als Nachfolger Rickerts in Freiburg i. Br.- Fühlungnahme mit dem deutschen Idealismus.- Die Flehte-Vorträge von 1917/18.- Husserls Kenntnis des Werkes von Fichte und der andern grossen deutschen Idealisten.- die Beschäftigung mit Kant in den Vorlesungen und Kant-Lektüre.- § 7. Das letzte Jahrzehnt von Husserls akademischer Lehrtätigkeit.- Der Einfluss Natorps auf Husserls Idee der genetischen Phänomenologie.- vertieftes Einverständnis mit Kant vom Standpunkt der genetischen Phänomenologie.- die Vorlesungen; die wichtige Vorlesung Natur und Geist (1927). die sich ausführlich mit Kant und Rickert auseinandersetzt.- der Aufsatz Kant und die Idee der TranszendentalpKilosophie.- § 8. Husserls Spätwerke.- Husserls Arbeit an grossen Publikationen nach seiner Emeriticrung von 1928.- Formale und Iranttendenlale Logik.- Cartesianische Meditationen 45 - Krisis.- 2. Teil: Systematische Darstellung Von Husserls Verhältnis zu Kant und zum Neukantianismus.- I. Abteilung: Husserls Verhältnis zu Kant 53.- Einleitende Bemerkungen über Den Aufbau dieser Abteilung.- 1. Kapitel: Husserls Kantkritik.- § 9. Kritik an einigen falschen Vorurteilen Kants.- (a) Kant fehlt der echte Begriff des Apriori (das antiplatonische und formalrationalistische Vorurteil Kants) 55:.- Eidos und Apriori.- Huuserl und das Kantische Apriori als Un-abhängigkeit von der Erfahrung.- das materiale Apriori Husserls.- Kritik an Kants Bestimmung und Relativierung des synthetischen Apriori.- Kritik der Kantischen Scheidung von Analytik und Synthetik.- (b) Kant trennt zu schroff Sinnlichkeit und Verstand 62:.- Kritik Kants.- Sinnlichkeit und Verstand bei Husserl.- Husserls und Kants Begriff der "reinen Vernunft".- (c) Kant vermengt Noesis und Noema und vernachlässigt ein differenziertes Studium der noetischen Seite des Bewusstseins.- § 10. Kritik an Kants Grundproblematik.- (a) Kant stösst nicht zum radikalen Erkenntnisproblem vor; seine Vernunftkritik enthält "edogmatische"Voraussetzungen, die der,natürlichen"Wellauffassung entstammen 68:.- Die Wandlung von Husserls Interpretation des Kantischen

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