Der Vorrang des Objekts

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Negative Dialektik heute, Studien zur Kritischen Theorie

ISBN: 3662656892
ISBN 13: 9783662656891
Herausgeber: Maxi Berger/Philip Hogh
Verlag: Springer Verlag GmbH
Umfang: viii, 141 S., 1 farbige Illustr., 141 S. 1 Abb. in Farbe.
Erscheinungsdatum: 18.01.2023
Auflage: 1/2023
Format: 1.5 x 23.6 x 15.6
Gewicht: 254 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Der Vorrang des Objekts ist im Werk Theodor W. Adornos ein philosophisches Leitmotiv, welches er von Beginn an und durch alle Gebiete hindurch stets von Neuem variiert. Adorno zeigt damit eine gegenüber der traditionellen Metaphysik veränderte Haltung des Subjekts zu den Objekten seiner Reflexion an, die nicht weniger sein will als die Reflexion auf den Stand der Philosophie seiner Zeit. Die Beiträge in diesem Band widmen sich nicht nur erkenntniskritischen Überlegungen, sondern auch den ästhetischen, sozialwissenschaftlichen oder anthropologischen Aspekten des Vorrangs des Objekts. Sie unternehmen den Versuch, diese Figur im postmetaphysischen Zeitalter weiterzudenken. Die Autor*Innen teilen die Ansicht, dass es sich um eine genuin kritische Denkfigur handelt, deren Kraft darin liegt, die Aporien der menschlichen Weltverhältnisse präzise zu entwickeln, ohne sich der Versuchung hinzugeben, sie durch falsche Zäsuren oder Vereinfachungen ihrer Spitzen zu entledigen.

Artikelnummer: 5884345 Kategorie:

Beschreibung

Der Vorrang des Objekts ist im Werk Theodor W. Adornos ein philosophisches Leitmotiv, welches er von Beginn an und durch alle Gebiete hindurch stets von Neuem variiert. Adorno zeigt damit eine gegenüber der traditionellen Metaphysik veränderte Haltung des Subjekts zu den Objekten seiner Reflexion an, die nicht weniger sein will als die Reflexion auf den Stand der Philosophie seiner Zeit. Die Beiträge in diesem Band widmen sich nicht nur erkenntniskritischen Überlegungen, sondern auch den ästhetischen, sozialwissenschaftlichen oder anthropologischen Aspekten des Vorrangs des Objekts und unternehmen den Versuch, diese Figur im und für das postmetaphysischen Zeitalter weiterzudenken. Die Autoren*Innen teilen die Ansicht, dass es sich um eine genuin kritische Denkfigur handelt, deren Kraft darin liegt, die Aporien der menschlichen Weltverhältnisse präzise zu entwickeln, ohne sich der Versuchung hinzugeben, sie durch falsche Zäsuren oder Vereinfachungen ihrer Spitzen zu entledigen.

Autorenporträt

Prof. Dr. phil. Maxi Berger, Philosophin und Kulturwissenschaftlerin, Studiengang Kommunikationsdesign und Medien der Hochschule Wismar. Prof. Dr. Philip Hogh, Professor am Institut für Philosophie an der Universität Kassel.

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Tiergartenstr. 17
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E-Mail: juergen.hartmann@springer.com

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