Subjekt, Macht und Literalität

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Diskursive Konstruktion von Literalität und ihre quantitative Betrachtung in den Dispositiven Gesundheit und Geschlecht

ISBN: 3658330317
ISBN 13: 9783658330316
Autor: Heilmann, Lisanne
Verlag: Springer VS
Umfang: ix, 223 S., 24 s/w Illustr., 223 S. 24 Abb.
Erscheinungsdatum: 16.03.2021
Auflage: 1/2021
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

(Literale) Kompetenzen können – aus einer poststrukturalistischen Perspektive – nicht beobachtet, sondern nur zugeschrieben werden. Diese Zuschreibungen finden in diskursiven Anrufungen statt, in denen Individuen als kompetente oder inkompetente und als hoch oder gering literalisierte Subjekte adressiert und konstruiert werden. Lisanne Heilmann untersucht im vorliegenden Buch diese Zuschreibungen hinsichtlich ihrer komplexen Einbettung in (foucaultsche) Machtverhältnisse und die darin vorgenommenen Anrufungen und Formungen von literalen und literalisierten Subjekten. Aufbauend auf Foucault, Butler und die New Literacy Studies werden hier Literalitätsdiskurse in ihren komplexen Machtstrukturen und ambivalenten Subjektformungen analysiert und die Möglichkeiten quantitativer Forschung vor diesem Hintergrund erörtert. Die AutorinLisanne Heilmann forscht insbesondere zu Fragen der Konstruktion von Grundkompetenz im Kontext von Geschlecht, Mehrsprachigkeit, Migration und Gesundheit. Sie ist die Koordinator*in des Projektes „Alltagsmathematik als Teil der Grundbildung Erwachsener (Hamburg Numeracy Project)“ und wissenschaftliche Mitarbeiter*in in der Studie „LEO 2018 – Leben mit geringer Literalität“.

Artikelnummer: 467539 Kategorie:

Beschreibung

(Literale) Kompetenzen können - aus einer poststrukturalistischen Perspektive - nicht beobachtet, sondern nur zugeschrieben werden. Diese Zuschreibungen finden in diskursiven Anrufungen statt, in denen Individuen als kompetente oder inkompetente und als hoch oder gering literalisierte Subjekte adressiert und konstruiert werden. Lisanne Heilmann untersucht im vorliegenden Buch diese Zuschreibungen hinsichtlich ihrer komplexen Einbettung in (foucaultsche) Machtverhältnisse und die darin vorgenommenen Anrufungen und Formungen von literalen und literalisierten Subjekten. Aufbauend auf Foucault, Butler und die New Literacy Studies werden hier Literalitätsdiskurse in ihren komplexen Machtstrukturen und ambivalenten Subjektformungen analysiert und die Möglichkeiten quantitativer Forschung vor diesem Hintergrund erörtert. Die Autorin Lisanne Heilmann forscht insbesondere zu Fragen der Konstruktion von Grundkompetenz im Kontext von Geschlecht, Mehrsprachigkeit, Migration und Gesundheit. Sie ist die Koordinator*in des Projektes Alltagsmathematik als Teil der Grundbildung Erwachsener (Hamburg Numeracy Project) und wissenschaftliche Mitarbeiter*in in der Studie LEO 2018 - Leben mit geringer Literalität.

Autorenporträt

Lisanne Heilmann forscht insbesondere zu Fragen der Konstruktion von Grundkompetenz im Kontext von Geschlecht, Mehrsprachigkeit, Migration und Gesundheit. Sie ist die Koordinator*in des Projektes Alltagsmathematik als Teil der Grundbildung Erwachsener (Hamburg Numeracy Project) und wissenschaftliche Mitarbeiter*in in der Studie LEO 2018 - Leben mit geringer Literalität.

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