Beschreibung
Ein zentrales Ziel der vorliegenden Arbeit liegt im Verstehen von wesentlichen Faktoren, welche das mathematische Lernen, insbesondere von Schülerinnen mit Migrationshintergrund, beeinflussen. Das Spannungsfeld Migration und Geschlecht wird in der vorliegenden Dissertation konkret im Hinblick auf das mathematische Lernen beleuchtet. Der Fokus der Arbeit liegt auf den beiden Dimensionen Geschlecht und Migrationshintergrund, die im Kontext zu Diskriminierung und Benachteiligung stehen. Die beiden Dimensionen werden als interdependente Kategorien aufgearbeitet, sowie die Bedeutung der Stereotyp Threat Theorie und einer hybridologischen Herangehensweise aufgezeigt. Ein dazu generiertes Modell stellt den Versuch dar, aus einer Entweder-oder Haltung eine Sowohlals auch oder Und-oder Haltung zu gewinnen. Konkret wird versucht, eine Strategie der Separierung (Gleiches zu Gleichem) oder eine Strategie der Homogenisierung (Alle sind/werden gleich) zu überwinden und eine Strategie der Anerkennung des Neuentstandenen in der speziellen Situation des mathematischen Lernens zu entwickeln.
Autorenporträt
Isabella Fritz ist seit 1989 als Lehrende für Naturwissenschaften und Mathematik im Pflichtschulbereich tätig. 2009 begann sie das Masterstudium Erziehungswissenschaft und schloss dieses mit Auszeichnung mit der Arbeit "Genderkompetenz im Kontext beruflicher Entwicklung Jugendlicher" ab. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Geschlechterpädagogik.
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