Beschreibung
Mathematiklernen beginnt nicht erst mit der Einschulung. Lange vorher müssen Zahl- und Mengenvorkenntnisse erworben werden. Defizitäres Vorwissen erschwert schulisches Lernen, so dass eine Diskrepanz zwischen Entwicklungsstand und Anforderung entsteht. Eine wirksame Unterstützung erfordert von Lehrenden Wissen über Vorläuferfertigkeiten und den Aufbau tragfähiger Vorstellungen, Prozeduren und Strategien sowie ein Verständnis der individuellen Bedeutungskonstruktionen der Kinder. Daneben sind diagnostische Verfahren erforderlich, die neben quantitativen Aussagen über Defizite auch Beziehungen zwischen Anforderungen und Verbindungen zu Entwicklungsverläufen aufzeigen. Dazu wird eine Entwicklungstheorie benötigt. Die Autorin beschreibt Beginn und Voraussetzungen des Mathematiklernens, stellt ein Modell der mathematischen Entwicklung vom Säuglings bis zum Schulalter vor, diskutiert aktuelle diagnostische Verfahren sowie Methoden der Wissensvermittlung im Mathematikunterricht der Grundschule und zieht Schlussfolgerungen für entwicklungsorientierte Diagnostik und Förderung. Das Buch richtet sich an ErzieherInnen, Grund- und FörderschullehrerInnen sowie Lehrende in Fördereinrichtungen.
Autorenporträt
Dr. Maria Gerlach, Grundschullehrerin: Lehramts- und Promotionsstudium an der Universität Duisburg-Essen, Campus Essen. Lehrerin an einer Gemeinschaftsgrundschule in Willich bei Düsseldorf. Autorin von Kalkulie: Diagnose- und Trainingsprogramm für rechenschwache Kinder.
Herstellerkennzeichnung:
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