Beschreibung
In der globalisierten westlichen Welt wird es immer wichtiger, mehrere Sprachen zu sprechen. Die in den Medien verbreiteten Forschungsergebnisse ber Zweisprachigkeit beim Nachwuchs versprechen in allen Bereichen Vorteile: das junge Gehirn verarbeitet zwei und mehr Sprachen spielend, Kinder erwerben die Sprachen akzentfrei und erweisen sich schlielich in Tests intelligenter als monolinguale Altersgenossen. In der Folge entstehen berall bilinguale Kindergrten, Schwimmkurse, ja sogar Krabbelgruppen. Doch stimmen diese Annahmen berhaupt? Sind alle bekannten Vorbehalte gegenber Zweisprachigkeit ohne Grundlage? Ist Zweisprachigkeit somit ein Kinderspiel? Und wo fngt Bilingualitt eigentlich an? Ute Groschoff geht den in der ffentlichkeit proklamierten Vor- und Nachteilen von zweisprachiger Erziehung auf den Grund und diskutiert die Antworten der aktuellen Forschungsliteratur. Dabei betrachtet sie einen wichtigen Aspekt, der in der Diskussion hufig vergessen wird: Sprache ist nicht nur ein Mittel der Kommunikation, sondern auch ein Teil der Kultur. Die Vermittlung von zwei Sprachen kann damit weitreichende Konsequenzen fr die Identitt eines Individuums haben. Was bei manchen Familien eine Frage der Investition in die Zukunft des Nachwuchses ist, wird fr bilinguale Paare eine grundlegende Entscheidung fr oder gegen die Vermittlung von beiden kulturellen Identitten.
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![Produktbild: [K]ein Kinderspiel](http://medien.umbreitkatalog.de/bildzentrale/978/389/809/1985.jpg)
























































































