Hegemonie und autorisierende Verführung

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Theorieforum Pädagogik 6

ISBN: 3506779486
ISBN 13: 9783506779489
Herausgeber: Alfred Schäfer
Verlag: Brill Schöningh, Ferdinand
Umfang: 233 S., 1 s/w Tab., 1 Illustr.
Erscheinungsdatum: 16.06.2014
Auflage: 1/2014
Format: 1.9 x 23.4 x 15.8
Gewicht: 411 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert
Artikelnummer: 5988088 Kategorie:

Beschreibung

Wenn es keine letzten Sinnbestimmungen mehr gibt, dann stellt sich die Frage, warum bestimmte Bedeutungen, Ordnungsvorstellungen und ihnen entsprechende Praktiken dennoch scheinbar als selbstverständlich gelten. Eine Begründung, die auf rationaler Basis das Vernünftige vom Unvernünftigen, das Sinnvolle vom Sinnlosen, das Wahre vom Unwahren trennt, ist kaum noch vorstellbar, wenn die Kriterien für eine Abgrenzung selbst umstritten bleiben. Aber dominante oder hegemoniale Sinnordnungen bleiben dennoch umstritten: Sie müssen ihre Akzeptanz und Bindungskraft gegen konkurrierende Perspektiven immer wieder neu hervorbringen und verteidigen. Dies mag einerseits durch die Abgrenzung gegenüber dem als 'unvernünftig' oder 'sinnlos' Etikettierten geschehen; andererseits wird es aber auch darauf ankommen, für die eigene 'Vernünftigkeit' zu werben. Es wird autorisierende Verführungsstrategien geben, die auf unterschiedliche Weise die Bindung an das scheinbar Selbstverständliche sichern sollen.

Autorenporträt

Alfred Schäfer, Prof. Dr. phil., leitet den Arbeitsbereich Systematische Erziehungswissenschaften am Institut für Pädagogik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

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