Die Unruhe des Lernens

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ISBN: 3867545162
ISBN 13: 9783867545167
Autor: Haug, Frigga
Verlag: Argument Verlag mit Ariadne
Umfang: 376 S.
Erscheinungsdatum: 23.03.2020
Format: 2.5 x 21 x 13.5
Gewicht: 442 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Frigga Haug lädt dazu ein, die ­Unruhe des Lernens als etwas ­Produktives zu denken. Sie studiert das Lernen und das Lehren, ana­lysiert Lerntheorien, deckt gesellschaftliche Lern­verhältnisse auf und zeigt ­emanzipatorische Methoden, die von den ­lernenden Subjekten selbst ergriffen werden ­müssen, um befreiend zu sein.

Artikelnummer: 7161874 Kategorie:

Beschreibung

Lernen ist ein widersprüchlicher Prozess. Es gibt nicht bloß eine richtige Strategie. Lernen ist als Bewegung unabgeschlossen und oft zwiespältig. Menschen reagieren auf frustrierende Verhältnisse mit Lernwiderstand, tragen damit zu ihrer Versteinerung bei. Diese 'versteinerten Verhältnisse zum Tanzen zu bringen' braucht Anstrengungen von den lernenden Subjekten selbst. Frigga Haug regt an, die Unruhe des Lernens als etwas Produktives zu denken, ebenso wie die Wider­sprüche, auf die man beim Lernen wie bei der Forschung zum Lernen trifft. Eingreifendes Denken verlangt eine ständige Überprüfung der Denkwerkzeuge. Nur so ist die Weltlosigkeit der tradi­tionellen Lern­theorien zu überwinden. In dieses Buch eingearbeitet finden sich die wesentlichen Texte aus 'Lernverhältnisse' (2003 erschienen und inzwischen vergriffen, ohne veraltet zu sein). Sie sind überarbeitet und um neuere Beiträge ergänzt. Die kritische Auseinandersetzung mit dem Grundlagenwerk von Klaus Holzkamp wird verlebendigt durch Lerngeschichten von Studierenden und Gruppen, die sich zur Erinnerungsarbeit zusammenfanden; die Gesamtdarstellung enthält Analysen zu Lernarrangements bei Brecht und Virginia Woolf; ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit mit Lerntagebüchern. Als Leitfaden dient eine autobiografische Aufarbeitung eigenen Lernens.

Autorenporträt

Frigga Haug, geb. 1937, war Professorin für Soziologie an der HWP Hamburg mit Gast­professuren in Kopenhagen, Innsbruck, Klagenfurt, Sydney, Toronto und Durham. Sie entwickelte die international angewandte Methode Erinnerungsarbeit, schrieb über 20 Bücher, ist Redakteurin und Mitherausgeberin der Zeitschrift 'Das Argument' und des 'Historisch-kritischen Wörterbuchs des Marxismus'. Ihre Forschungs­schwerpunkte sind Arbeit, Vergesellschaftung, Feminismus, sozialwissenschaftliche Methoden, Linke Politik, Geschlechterverhältnisse und Lernen.

Herstellerkennzeichnung:


Argument Verlag mit Ariadne
Glashüttenstr. 28
20357 Hamburg
DE

E-Mail: i.konopik@argument.de

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