Beschreibung
Die Wurzeln meiner Bachelorarbeit über Brauchtum reichen bis in meine Kindheit zurück. In meiner Familie hatten und haben Tradition und Brauchtum seit Jahrzehnten einen hohen Stellenwert. Ich durfte es als Kind genießen, jährlich an verschiedenen, in meinen Augen gemeinschaftsfördernden und identitätsstärkenden Bräuchen, teilzunehmen. Ein Jahr ohne das Anklöpfeln, oder das Sternsingen, wäre für mich nicht vorstellbar gewesen. Doch beobachtet man die Kinder heute, so sind ihnen viele Bräuche weder bekannt, noch nehmen sie aktiv daran teil. Ich sehe als angehenden Volksschullehrerin den Ort Volksschule als den Ort, an dem genau solche kulturellen Güter eine wesentliche Rolle spielen dürfen und sollen. Es ist mir ein Anliegen, diese Phase des Kindseins zu nutzen, denn, denn im Alter von 6 bis 10 zeigen sich Kinder bekanntlich noch empfänglich für Neues. Besonders die Weihnachtszeit öffnet ein weites Spektrum an Handlungsmöglichkeiten, sei es die Gestaltung eines Krippenspieles oder das gemeinsame Keksebacken. Jedes Kind sollte das Recht haben, ein Stück unserer Kultur kennenzulernen, der Ort Schule bietet in meinen Augen den entsprechenden Rahmen.
Autorenporträt
Lisa Krimbacher,17.02.1995,Kirchberg,Volksschullehrerin
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