Literaturunterricht

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Rekonstruktion einer Handlungspraxis aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern

ISBN: 3658326972
ISBN 13: 9783658326975
Autor: Roselius, Katharina
Verlag: Springer VS
Umfang: xiii, 380 S., 4 s/w Illustr., 380 S. 4 Abb.
Erscheinungsdatum: 12.11.2021
Auflage: 1/2022
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Ziel der vorliegenden Studie ist es, im Rahmen der Institution Schule Möglichkeiten literarischer Bildung zu eruieren. Die Studie geht dabei schonungslos mit ihren eigenen Voraussetzungen um, entlarvt den Wunsch der Autorin nach eben diesen bildenden Momenten im Literaturunterricht. Gerade die empirisch evidente Verhinderung von Bildung im Literaturunterricht wird am Ende zum Horizont, vor dem sich literarische Bildung als Möglichkeit, als Nische, abzeichnet. Das Besondere aber jenseits dieser Möglichkeit ist der sezierende Blick, mit dem die Paradoxien der sozialen Praxis „Literaturunterricht“ freigelegt werden. Eine wesentliche, nicht zu überschätzende Leistung für die literaturdidaktische Forschung besteht im Wechsel der Beobachtungsform und der dadurch bedingten alternativen Gegenstandskonstitution von Text, Subjekt und Lektüre. Diese Verschiebung des Blickwinkels fordert den momentan dominierenden Kompetenzdiskurs mit seinem essentialistischen Text- und Lektürekonzept zur Selbstreflexion heraus. Die AutorinDr. Katharina Roselius, habilitierte Erziehungswissenschaftlerin, war mehrere Jahre an der Philipps-Universität Marburg tätig. Sie arbeitet als Lehrerin für Deutsch, Französisch und Philosophie an einem Gymnasium.

Artikelnummer: 258138 Kategorie:

Beschreibung

Ziel der vorliegenden Studie ist es, im Rahmen der Institution Schule Möglichkeiten literarischer Bildung zu eruieren. Die Studie geht dabei schonungslos mit ihren eigenen Voraussetzungen um, entlarvt den Wunsch der Autorin nach eben diesen bildenden Momenten im Literaturunterricht. Gerade die empirisch evidente Verhinderung von Bildung im Literaturunterricht wird am Ende zum Horizont, vor dem sich literarische Bildung als Möglichkeit, als Nische, abzeichnet. Das Besondere aber jenseits dieser Möglichkeit ist der sezierende Blick, mit dem die Paradoxien der sozialen Praxis Literaturunterricht freigelegt werden. Eine wesentliche, nicht zu überschätzende Leistung für die literaturdidaktische Forschung besteht im Wechsel der Beobachtungsform und der dadurch bedingten alternativen Gegenstandskonstitution von Text, Subjekt und Lektüre. Diese Verschiebung des Blickwinkels fordert den momentan dominierenden Kompetenzdiskurs mit seinem essentialistischen Text- und Lektürekonzept zur Selbstreflexion heraus.

Autorenporträt

Dr. Katharina Roselius, habilitierte Erziehungswissenschaftlerin, war mehrere Jahre an der Philipps-Universität Marburg tätig. Sie arbeitet als Lehrerin für Deutsch, Französisch und Philosophie an einem Gymnasium.

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