Beratung als pädagogische Herausforderung in der Außerschulischen Jugendbildung

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Eine Analyse am Beispiel des Freiwilligen Sozialen Jahres

ISBN: 3658329807
ISBN 13: 9783658329808
Autor: Kruse, Caroline
Verlag: Springer VS
Umfang: xxi, 321 S., 10 s/w Illustr., 321 S. 10 Abb.
Erscheinungsdatum: 09.03.2021
Auflage: 1/2021
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Beratung in jugendpädagogischen Handlungsfeldern spielt in der Disziplin Erwachsenenbildung/ Außerschulische Jugendbildung (EB/AJB) eine weitestgehend vernachlässigte Rolle. Insbesondere vor dem Hintergrund des jugendtheoretischen Konsenses über eine Zunahme des Beratungsbedarfs von jungen Menschen beansprucht die Studie von Caroline Kruse, einen professionsorientierten Beitrag zur Profilierung von Beratung in der AJB zu leisten.Das im Rahmen ihrer Untersuchungen aufgenommene empirische Bild der Beratungspraxis im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) zeigt: Jugendbildungsreferent*innen werden vermehrt mit beraterischen Anforderungen konfrontiert und aus berufspraktischer Perspektive erfährt Beratung in diesem Handlungsfeld einen deutlichen Bedeutungszuwachs. Die Ergebnisse belegen weiter, dass das FSJ besondere förderliche Rahmenbedingungen aufweist, um auf die (zugenommene) Beratungsbedürftigkeit reagieren zu können. Gleichzeitig fehlt es an institutionellen Anerkennungs- und Unterstützungsformen. Beratung wird damit weitestgehend der individuellen Bereitschaft und des selbst zu verantwortenden Wissens und Könnens der Jugendbildungsreferent*innen überlassen. Die Autorin: Caroline Kruse ist im Fachbereich Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster tätig. Sie lehrt und forscht in den Bereichen Pädagogische Beratung, Außerschulische Jugendbildung, Praxisphasen in erziehungswissenschaftlichen Studiengängen.

Artikelnummer: 424353 Kategorie:

Beschreibung

Beratung in jugendpädagogischen Handlungsfeldern spielt in der Disziplin Erwachsenenbildung/ Außerschulische Jugendbildung (EB/AJB) eine weitestgehend vernachlässigte Rolle. Insbesondere vor dem Hintergrund des jugendtheoretischen Konsenses über eine Zunahme des Beratungsbedarfs von jungen Menschen beansprucht die Studie von Caroline Kruse, einen professionsorientierten Beitrag zur Profilierung von Beratung in der AJB zu leisten.Das im Rahmen ihrer Untersuchungen aufgenommene empirische Bild der Beratungspraxis im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) zeigt: Jugendbildungsreferent*innen werden vermehrt mit beraterischen Anforderungen konfrontiert und aus berufspraktischer Perspektive erfährt Beratung in diesem Handlungsfeld einen deutlichen Bedeutungszuwachs. Die Ergebnisse belegen weiter, dass das FSJ besondere förderliche Rahmenbedingungen aufweist, um auf die (zugenommene) Beratungsbedürftigkeit reagieren zu können. Gleichzeitig fehlt es an institutionellen Anerkennungs- und Unterstützungsformen. Beratung wird damit weitestgehend der individuellen Bereitschaft und des selbst zu verantwortenden Wissens und Könnens der Jugendbildungsreferent*innen überlassen.

Autorenporträt

Caroline Kruse ist im Fachbereich Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster tätig. Sie lehrt und forscht in den Bereichen Pädagogische Beratung Außerschulische Jugendbildung, Praxisphasen in erziehungswissenschaftlichen Studiengängen.

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E-Mail: juergen.hartmann@springer.com

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