Refugees & Queers

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Forschung und Bildung an der Schnittstelle von LSBTTIQ, Fluchtmigration und Emanzipationspolitiken, Queer Studies 17

ISBN: 3837642119
ISBN 13: 9783837642117
Herausgeber: Carolin Küppers/Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH)
Verlag: Transcript Verlag
Umfang: 178 S.
Erscheinungsdatum: 12.09.2019
Auflage: 1/2019
Format: 1.3 x 22.5 x 14.9
Gewicht: 286 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Paperback

Von Chancen und Herausforderungen an der Schnittstelle von LSBTTIQ und Fluchtmigration.

Artikelnummer: 3212534 Kategorie:

Beschreibung

Verfolgung aufgrund marginalisierter sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität ist in der BRD ein anerkannter Asylgrund. Mindestens fünf Prozent der derzeit einreisenden Geflüchteten sind lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, intergeschlechtlich oder queer - kurz LSBTTIQ-Geflüchtete. Sie sind in der BRD mit spezifischen Formen von Diskriminierungen konfrontiert, wodurch in der LSBTTIQ-Community einerseits ein zunehmendes Bewusstsein über Flucht und Migration und das Bedürfnis, sich politisch und unterstützend einzubringen, entsteht. Andererseits werden mit aktuell verstärkten Migrationsbewegungen auch Sorgen um emanzipatorische Errungenschaften laut, die zum Teil jedoch in rassistische Zuschreibungen abgleiten.Die Beiträger_innen des Bandes begegnen der Diskussion in differenzierter Weise und nehmen die Herausforderungen, aber auch Chancen und Möglichkeiten jenseits von Verallgemeinerungen und Paternalismus in den Blick. Sie befassen sich mit Forschungsethik, partizipativen Erhebungsmethoden, medialen Repräsentationen, intersektionalen Erfahrungen sowie den konkreten Bedürfnissen von LSBTTIQ-Geflüchteten in Erstunterbringung und Asylverfahren. Der Band bietet somit einen Einblick in verschiedene Sensibilisierungskonzepte und Bildungsansätze zum Thema LSBTTIQ-Geflüchtete.

Autorenporträt

Carolin Küppers (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt 'Food for Justice' an der Freien Universität Berlin. Sie arbeitet zu intersektionalen Perspektiven auf Ernährungdgerechtigkeit, zu medialen Diskursen über queere Fluchtmigration und zu Trans*-Sexarbeit in Südafrika. Ihre Forschungsschwerpunkte sind feministische Wissenstheorie, Diskursforschung, Intersektionalität sowie Queer und Postcolonial Studies. Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld versteht sich als Impulsgeberin für die Erforschung und Darstellung geschichtlicher Zusammenhänge und aktueller Entwicklungen hinsichtlich der Diskriminierung und des Alltags von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie queeren Personen (LSBTTIQ). Die Bundesstiftung initiiert Bildungsmaßnahmen und -veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt, die zu mehr Akzeptanz von LSBTTIQ-Lebensweisen in unserer Gesellschaft beitragen.

Herstellerkennzeichnung:


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