Beschreibung
In Analogie zur Pop-Art-Ästhetik und Kunstphilosophie eines Roy Lichtensteins weisen die Onomatopoetics ebenfalls jenes Parodieverfahren auf, jedoch auf akustischem Gebiet: Sowohl ernste Kunstmusik, die mit ihrer vergangenen tonalen Sprache höchsten Anspruch für sich reklamiert, als auch lustige und als trivial etikettierte Popmusik, die noch immer mit jener Dur-Moll-Harmonik des 18. und 19. Jahrhundert funktioniert, sind Quelle und parodierter Gegenstand der Kompositionen; letztere, die Popularmusik, fungiert dabei als Äquivalent zu den meist humoristischen Comicstrips, die - aus Sicht "klassischer Kunstrezipienten" - als kitschige Spiegelbilder banaler Alltäglichkeiten betrachtet werden. So parodiert sich eine vergangene Sinfonik humorvoll selbst.
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