Beschreibung
Inhalt: Ortrun Landmann (Dresden): Hassiana im Sächsischen Staatsarchiv zu Dresden Alina ZórawskaWitkowska (Warschau): Johann Adolf Hasse und die Musik am polnischen Hof Augusts III. (17341763) Milada Jonásová (Prag): Italienische Opernarien von Johann Adolf Hasse im Dom zu St. Veit in Prag HansGünter Ottenberg (Dresden): Vom Weltbürger zum Komponisten, der den Kunstgesetzen seiner nordischen Heimat untreu wurde Annotationen zum HasseBild in der Musikpublizistik des 18. und 19. Jahrhunderts Julia Nörenberg: 100 Jahre HasseGesellschaft Bergedorf e. V.
Autorenporträt
Johann Adolf Hasse war im zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts der wohl berühmteste Komponist Europas und erhielt den Beinamen il divino Sassone (der göttliche Sachse). Seine Berühmtheit erlangte er vor allem durch seine über 60 Opern, die die letzte Pracht des Absolutismus kurz vor Anbrechen eines neuen Zeitalters repräsentierten. Mit der Uraufführung der Oper Cleofide 1731 in Dresden verdichteten sich Hasses Beziehungen zum sächsischen Hof; von 1734 bis 1763 führte er als Hofkapellmeister das dortige musikalische Leben zu einer Hochblüte. Hasses geistliche Musik, die Messen (darunter die 1783 als eigenes Epitaph komponierte Missa in g), Requiem-Kompositionen, Vertonungen von Litaneien, Psalmen, des Te Deum und von Marianischen Antiphonen, Solomotetten und Oratorien umfasst, ist ausdrucksvoll und klangschön, für heutige Chöre gut machbar und eignet sich gleichermaßen für Kirche und Konzert. Eine Auswahlausgabe seiner Kompositionen erscheint bei Carus.
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