Liszts ‚Faust‘

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Ästhetik – Politik – Diskurs, Musik – Kultur – Gender 15, Studien zur europäischen Kultur

ISBN: 3412506206
ISBN 13: 9783412506209
Autor: Noeske, Nina
Verlag: Böhlau-Verlag
Umfang: 672 S.
Erscheinungsdatum: 05.12.2016
Auflage: 1/2017
Format: 3.6 x 23 x 15.5
Gewicht: 1010 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Mithilfe einer diskursanalytischen Spurensuche dringt die Studie in Tiefenschichten von Liszts Faust-Symphonie vor, die 1857 im Rahmen des Weimarer Septemberfestes, einen Tag nach der Enthüllung des Goethe-Schiller-Denkmals, uraufgeführt wurde. Faust, Gretchen, Mephisto und das Ewig-Weibliche sind nicht nur literarisch-musikalische (Denk-)Figuren, sondern es handelt sich zugleich um für das 19. Jahrhundert zentrale Topoi, anhand derer eine Gesellschaft über ihre kulturelle Identität verhandelt. Musikalisch thematisiert werden etwa die Geschlechterverhältnisse, das Deutsche und das Französische in der Kunst, das Teuflische und das Ironische als das Musikalisch-Böse, Konzepte von Virtuosität, der Materialismus in Philosophie und Politik oder das Paradigma des Organischen. Zahlreiche bislang unberücksichtigte zeitgenössische Quellen helfen dabei, den diskursiven Kontext der Uraufführung zu rekonstruieren.

Artikelnummer: 609978 Kategorie:

Beschreibung

Mithilfe einer diskursanalytischen Spurensuche dringt die Studie in Tiefenschichten von Liszts Faust-Symphonie vor, die 1857 anlässlich der Einweihung des Weimarer Goethe-Schiller-Denkmals uraufgeführt wurde. Faust, Gretchen, Mephisto und das Ewig-Weibliche sind nicht nur literarisch-musikalische (Denk-)Figuren, sondern es handelt sich zugleich um für das 19. Jahrhundert zentrale Topoi, anhand derer eine Gesellschaft über ihre kulturelle Identität verhandelt. Musikalisch thematisiert werden etwa die Geschlechterverhältnisse, das Deutsche und das Französische in der Kunst, das Teuflische und das Ironische als das Musikalisch-Böse, der Materialismus in Philosophie und Politik oder das Paradigma des Organischen. Zahlreiche bislang unberücksichtigte zeitgenössische Quellen helfen dabei, den diskursiven Kontext der Uraufführung zu rekonstruieren.

Autorenporträt

Nina Noeske ist Professorin für Musikwissenschaft mit einem Schwerpunkt Gender an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Herstellerkennzeichnung:


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Lindenstr. 14
50674 Köln
DE

E-Mail: ute.schnueckel@brill.com

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