Beschreibung
Im Januar 2003 wäre Boris Blacher 100 Jahre alt geworden. Mit seiner "Abstrakten Oper Nr.1" sorgte er für den größten Opernskandal im Nachkriegsdeutschland. Dirigenten wie Furtwängler, Schuricht und Solti setzten seine Werke auf ihre Programme. Heute hingegen wird er kaum mehr aufgeführt. Zu Recht? Allein schon Blachers Position zwischen den Öffnungsperspektiven der 1920er Jahre und der Postmoderne spricht für seine Aktualität. Die vorliegende Studie betrachtet Blachers Umgang mit der Literatur aus wechselnder Perspektive und läßt den Blick dabei zwischen den Disziplinen wandern. Als Be- und Verarbeiter von Texten rückt Blacher ins Blickfeld, als Finder und (dramaturgischer) Erfinder. Neue, zum Teil autographe Quellen werden erstmals ausgewertet. So fächern sich überraschende Aspekte aus dem Opernleben des 20. Jahrhunderts auf.
Autorenporträt
Stephan Mösch, geb. 1964; Studium der Musik- und Literaturwissenschaft an der TU Berlin, Gesangsstudium in Berlin und Stuttgart. Preisträger beim Domgraf-Fassbaender-Wettbewerb und beim Deutschen Musikwettbewerb. Ab 1990 Sendungen für Radioanstalten der ARD; seit 1994 Redakteur bei der "Opernwelt" und Autor im Feuilleton der FAZ; Promotion mit vorliegender Arbeit.
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