Beschreibung
Der Begriff Wirklichkeiten stammt von Otto Breicha und bildet den Titel einer Ausstellung der Künstler Wolfgang Herzig, Martha Jungwirth, Kurt Kappa Kocherscheidt, Peter Pongratz, Franz Ringel und Robert Zeppel-Sperl in der Wiener Secession im Jahr 1968. Ganz im Gegensatz zu den gleichzeitig wirkenden Malern der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, aber fasziniert von der Art Brut, geht es hauptsächlich um eine Neupositionierung innerhalb der inzwischen verschiedensten Aus-prägungen von Abstraktion. Martha Jungwirth erinnert sich an die Aus-stellung von 1968: Wer auf der Höhe der Zeit war, war Konzeptkünstler. In dieser Situation ist da durch die Wirklichkeiten ganz schön viel an Malerei passiert, und die Ausstellung war ein Beweis, dass noch durchaus gemalt und gezeichnet werden kann - und zwar sehr gut.
Autorenporträt
FRANZ A. SAGAISCHEK, WERDEGANG 1962 in Wien geboren, absolviert Franz Anton Sagaischek nach der Matura am Bundesgymnasium in der Wasagasse seinen Präsenzdienst in St. Pölten. Sein Architekturstudium schließt er 1988 an der TU Wien mit dem Spezialgebiet Denkmalpflege ab. Seine Diplomarbeit behandelt die Erweiterung des Heeresgeschichtlichen Museums im Wiener Arsenal. Seit 1992 ist er selbstständiger Architekt mit den Fachgebieten Wohnbau und Sanierung. Im Jahr 2000 beendet er sein Studium in Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Wien am Institut für österreichische Geschichtsforschung. Die Thematik seiner Diplomarbeit bildet das Niederkirchenwesen im niederösterreichischen Waldviertel. 2018 schließt er seine Arbeiten über spätgotische Architektur zur Zeit Kaiser Friedrichs III. ab und promoviert an der TU Wien am Institut für Kunstgeschichte. Seine seit den Studienanfängen enge Zusammenarbeit mit Christian Weininger (+2009) führt 1997 zur Gründung des Zuccone - Kunstforums, das sich in erster Linie mit Bauforschung beschäftigt und seit 2000 bis heute auch Ausstellungen organisiert. Franz Anton Sagaischek, Vater von vier Kindern, lebt und arbeitet in Purkersdorf bei Wien.
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