Beschreibung
In vier Fallanalysen wird in dieser Untersuchung beleuchtet, wie durchsichtige Bildträger in der Malerei des 20. Jahrhunderts als konzeptuelles Mittel verwendet werden, um den Werken von Grund auf eine bildkritische Dimension zu verleihen und sie so als Meta-Werke zu entwerfen. Die traditionsreiche Transparenzmetaphorik in Bezug auf Malerei und der Umstand, dass ein Durchblick durch transparentes Trägermaterial den scheinbaren Durchblick durch die Bildfläche in Frage stellen kann, begründet das außerordentliche Potenzial eines solchen Materials. Mit Werken von Duchamp und Moholy-Nagy, Axell und Tevet sind sowohl modernistisch als auch postmodernistisch genannte Positionen ausgewählt. So kann der besondere Wert von Meta-Werken und ihres Verständnisses für die Forschung am Beispiel der Frage erörtert werden, ob sich im Licht der Beleuchtungen der vier werkimmanenten Reflexionen eine Differenz abzeichnet, welche die kategoriale Unterscheidung zwischen Modernismus und Postmodernismus stützt.
Autorenporträt
Maike Mastaglio ist Künstlerin und Kunsttheoretikerin. Sie lebt und arbeitet in Lübeck.
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