Apologeten der Vernichtung oder ‚Kunstschützer‘?

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Kunsthistoriker der Mittelmächte im Ersten Weltkrieg, Visuelle Geschichtskultur 16

ISBN: 3412507164
ISBN 13: 9783412507169
Herausgeber: Beate Störtkuhl/Robert Born
Verlag: Böhlau-Verlag
Umfang: 318 S.
Erscheinungsdatum: 13.02.2017
Auflage: 1/2017
Format: 2.7 x 24.7 x 18
Gewicht: 746 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Der Erste Weltkrieg war der erste militärische Konflikt, in dem die Geisteswissenschaften Aufgaben der Propaganda übernahmen. Im Herbst 1914, nach den Zerstörungen in Reims und Löwen/Leuven, starteten die Mittelmächte mit dem „Kunstschutz“ eine Kampagne, die den Vorwurf „deutscher Barbarei“ in der Kriegsführung widerlegen sollte. Die Aktivitäten des „Kunstschutzes“ umfassten alle Kriegsschauplätze, die bisherige Forschung blieb jedoch auf Belgien und Frankreich konzentriert. Dieser Band behandelt den Themenkomplex erstmals in vergleichender Perspektive und legt dabei den Schwerpunkt auf die Regionen des östlichen und südöstlichen Europa. Die Beiträge untersuchen, welche Interessen die deutschen und österreichischen Wissenschaftler – u. a. Kunsthistoriker, Archäologen, Ethnologen – in den jeweiligen Besatzungsgebieten leiteten, welche Schutz- und Wiederaufbaumaßnahmen sie tatsächlich initiierten, ob und in welcher Form es zu Interferenzen mit Fachkollegen vor Ort kam.

Artikelnummer: 609601 Kategorie:

Beschreibung

Der Erste Weltkrieg war der erste militärische Konflikt, in dem die Geisteswissenschaften Aufgaben der Propaganda übernahmen. Im Herbst 1914, nach den Zerstörungen in Reims und Leuven, starteten die Mittelmächte mit dem Kunstschutz eine Kampagne, die den Vorwurf deutscher Barbarei in der Kriegsführung widerlegen sollte. Die Aktivitäten des Kunstschutzes umfassten alle Kriegsschauplätze, die bisherige Forschung blieb jedoch auf Belgien und Frankreich konzentriert. Dieser Band behandelt den Themenkomplex erstmals in vergleichender Perspektive und legt dabei den Schwerpunkt auf die Regionen des östlichen und südöstlichen Europa. Die Beiträge untersuchen, welche Interessen die deutschen und österreichischen Wissenschaftler - u. a. Kunsthistoriker, Archäologen, Ethnologen - in den jeweiligen Besatzungsgebieten leiteten, welche Schutz- und Wiederaufbaumaßnahmen sie tatsächlich initiierten, ob und in welcher Form es zu Interferenzen mit Fachkollegen vor Ort kam.

Autorenporträt

Almut Goldhahn ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz - Max Planck Institut.

Herstellerkennzeichnung:


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Lindenstr. 14
50674 Köln
DE

E-Mail: ute.schnueckel@brill.com

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