Beschreibung
Antonius Höckelmann (1937-2000) zählt zu den bedeutendsten Künstlern des Kreises Warendorf. Sein uvre ist geprägt von einer Suche nach dem Unkonventionellen ebenso wie von einem unbändigen Schaffensdrang, der sich in der bildgewaltigen Dynamik seiner teils monumentalen Werke Bahn bricht. Diese Vehemenz ist es auch, die seinen Arbeiten ihre besondere Ausdrucksstärke verleiht und in der die Faszination seines Kunstschaffens bis heute verborgen liegt. Höckelmann wendet sich zu Beginn einer künstlerischen Laufbahn zunächst der Bildhauerei zu. Es entstehen Holzskulpturen und -reliefs, später kommen Plastiken aus Aluminiumfolie hinzu. Daneben halten bald auch Tusche- und Wachskreidezeichnungen, in den späteren Schaffensjahren zudem Malereien, Einzug in sein Werk. In einem Labyrinth aus Linien und Formen arbeitet er sich dabei an mythologischen Figuren, biblischen Themen und christlichen Volkssagen ab. Gleichzeitig ist es das reale Leben, das ihn inspiriert, sei es das Kneipenmilieu oder die Pferderennen. Dabei sind es die Verstrickungen, das Verworrene und nicht zuletzt die Dynamik, die seinen Werken allesamt innewohnen. Anlässlich des 50. Jubiläums des Kreises Warendorf präsentiert das Museum Abtei Liesborn eine Ausstellung, die mit Antonius Höckelmann einen der bedeutenden Künstler dieser Region vorstellt und dessen 25. Todestag gleichsam Anlass für die retrospektive Schau bietet. https://dnb.info/1378388518
Autorenporträt
statt Autorin steht hier das Inhaltsverzeichnis Anna Arizzi Rusche: Vorwort 7 Saskia Timmas: Antonius Höckelmann 1937-2000 9 Sebastian Höckelmann: Die Ateliers meines Vaters 29 Werke 35 Biografie 149 Einzelausstellungen 150 Dank 152 und die Künstlerbiografie 1937 Antonius Höckelmann wird am 26. Mai in Oelde geboren 19511957 Lehre und weitere Ausbildung zum Bildhauer in der Werkstatt von Heinrich Lückenkötter in Oelde 19571961 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei Professor Karl Hartung 1960/61 viermonatiger Aufenthalt in Neapel 1961 Teilzeitanstellung bei der Bundespost in Berlin 1962 Heirat mit der Malerin Hille Eilers 1964 Privatausstellung mit Hille Eilers in der Berliner Rheingaustraße 1965 Geburt des Sohnes Sebastian Höckelmann 1970 Umzug nach Köln und Anstellung beim Kölner Postamt I 1977 Teilnahme an der documenta 6 in Kassel 1979 Beendigung des Angestelltenverhältnisses und Beginn der freiberuflichen Tätigkeit und der Zusammenarbeit mit der Galerie Elke und Werner Zimmer in Düsseldorf 19811987 Arbeit an der Deckeninstallation in den Kronenbraustuben am Kölner Eigelstein 1982 Teilnahme an der documenta 7 in Kassel 1983 Auszeichnung mit dem Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen 1987 Beteiligung an der Ausstellung Berlinart 1961-1987 im Museum of Modern Art, New York 1988 Beteiligung an der Ausstellung 29 Peintres Allemands dAujourdhui im Musée du Luxembourg, Paris 2000 Antonius Höckelmann stirbt am 17. Juni 2000 an den Folgen einer Leberzirrhose
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