Der lange Arm der Ufa

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Filmische Bilderwanderung zwischen Deutschland, Japan und China 1923-1949

ISBN: 365819037X
ISBN 13: 9783658190378
Autor: Sierek, Karl
Verlag: Springer VS
Umfang: xvi, 588 S., 112 s/w Illustr., 588 S. 112 Abb.
Erscheinungsdatum: 02.11.2017
Auflage: 1/2017
Format: 3.2 x 24 x 17
Gewicht: 1014 g
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Der Band stellt mit Kawakita Nagamasa den Gründer der weltweit agierenden Filmproduktions- und Distributionsfirma Toho-Towa vor. Als Kosmopolit und Cinéphiler, Nazi-Kollaborateur und Personifizierung der Filmachse Berlin/Tokyo gilt er als eine der schillerndsten und zugleich unbekanntesten Figuren der Globalisierung des Kinos. Er wird hier allerdings nicht als Held einer Biografie vorgestellt, sondern als Anlass, über das Kino als Agentur globaler Bilderwanderung nachzudenken. Das Buch liefert dazu eine Vielzahl erstmals veröffentlichter Funde aus chinesischen und japanischen Archiven. Es setzt auf Ausgewogenheit zwischen Theorie, Geschichte und Analyse, um dorthin zurückzukehren, wovon Filmwissenschaft immer auszugehen hat: zu den Filmen, ihren Bauweisen und Wirkungen.Der Inhalt Transkulturelle Knoten: Japan, China, Deutschland 1906-1932.- Der Shanghai Chronotopos 1931-1937.- Kawakita in Japan: Vom Arthouseverleiher zum Nazi-Filmproduzenten 1935-1939.- Kawakita in China: Ein Kollaborateur wider Willen?.- Zwischen den Kriegen 1945 ff. Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der Film- und Medienwissenschaft, Kulturtheorie und Zeitgeschichte sowie der Sinologie und Japanologie Der Autor Karl Sierek ist Professor für Filmwissenschaft und Leiter des Lehrstuhls für Geschichte und Ästhetik der Medien am Seminar für Kunstgeschichte und Filmwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Wissenschaftlicher Leiter am Béla Balázs-Institut für Laufbildforschung (BBI) in Wien.

Artikelnummer: 3022605 Kategorie:

Beschreibung

Der Band stellt mit Kawakita Nagamasa den Gründer der weltweit agierenden TowaFilmproduktion vor. Als Kosmopolit und Cinéphiler, Nazi-Kollaborateur und Personifizierung der Filmachse Berlin/Tokyo gilt er als eine der schillerndsten und zugleich unbekanntesten Figuren der Globalisierung des Kinos. Er wird hier allerdings nicht als Held einer Biografie vorgestellt, sondern als Anlass, über das Kino als Agentur globaler Bilderwanderung nachzudenken. Das Buch liefert dazu eine Vielzahl erstmals veröffentlichter Funde aus chinesischen und japanischen Archiven. Es setzt auf Ausgewogenheit zwischen Theorie, Geschichte und Analyse, um dorthin zurückzukehren, wovon Filmwissenschaft immer auszugehen hat: zu den Filmen, ihren Bauweisen und Wirkungen.

Autorenporträt

Karl Sierek ist Professor für Filmwissenschaft und Leiter des Lehrstuhls für Geschichte und Ästhetik der Medien am Seminar für Kunstgeschichte und Filmwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Wissenschaftlicher Leiter am Béla Balázs-Institut für Laufbildforschung (BBI) in Wien.

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