Beschreibung
Bazon Brock, Denker im Dienst und Künstler ohne Werk, gehört zu den eigensinnigsten Intellektuellen unserer Zeit. Ein Urgestein der bundesdeutschen Kulturgeschichte, der als Künstler und Weggefährte von Joseph Beuys wie als Professor für Ästhetik und Kulturvermittlung wirkte. Er entwickelte die Methode des 'Action Teaching' und führte 1968 bis 1992 in Kassel durch die von ihm begründeten documenta-Besucherschulen. Uwe Schütte unternimmt den bewusst subjektiven Versuch einer Annäherung an das vielgestaltige, vielschichtige Denkwerk des Philosophen. Nicht die Biografie von Brock steht dabei im Vordergrund, sondern die Zusammenhänge und Kontexte seiner Denkarbeit. Es zeigt sich, wie das Brocksche Denkwerk seine Zeitgenossenschaft unter Beweis stellt und bedenkenswerte Impulse für aktuelle Diskurse liefert.
Autorenporträt
Uwe Schütte studierte bei W.G. Sebald an der University of East Anglia, Norwich, und lehrte über zwei Jahrzehnte bis zum Brexit German Studies an einer englischen Hochschule. Schütte ist Privatdozent an der Universität Göttingen und Autor bzw. Herausgeber von mehr als 35 Monografien und Sammelbänden.
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