Beschreibung
Im Schaffen von Egon Schiele, einem der prägendsten Künstler der Wiener Moderne, steht die menschliche Gestalt im Mittelpunkt. Er erkundet stets das Neue, provoziert lebt die »Freiheit des Ich«? Der Band beleuchtet die Rolle der von Freud eröffneten psychologischen Auseinandersetzung mit dem vom Unterbewusstsein bestimmten Ich im Œuvre des Künstlers. Egon Schiele (18901918) nutzt den Körper als Gestaltungselement und Ausdrucksmittel innerer Vorgänge; sein Stil ist unverkennbar, teilweise verstörend. Was treibt ihn an? Zum einen lehnt er sich an kunsthistorische Vorbilder oder an die Natur an, zum anderen ist er inspiriert von der expressiven Gestik des Theaters und des frühen Films. Einen Impuls erfährt die künstlerische Einordnung duch das Einbeziehen der psychologischen Betrachtungen Sigmund Freuds zu Persönlichkeit, Ich und Unterbewusstsein. Zudem wird die These untersucht, dass die Kriegsfotografie der Balkankriege und des Ersten Weltkrieges die Körperdarstellung Schieles beeinflusst.
Autorenporträt
Wolf Eiermann ist Direktor des Museums Georg Schäfer in Schweinfurt.
Herstellerkennzeichnung:
Hirmer Verlag GmbH
Sabine Herri
Bayerstr. 57-59
80335 München
DE
E-Mail: mail@hirmerverlag.de
Internet: www.hirmerverlag.de



































































































