Beschreibung
Der amerikanische Maler Lee Mullican (1919-1998) pflegte einen für die US-Westküste typischen Zugang zur Abstraktion, der auf Bezügen zur Mystik und zur Transzendenz gründet. Seine produktive, sechzig Jahre überspannende Karriere begann in San Francisco, wo er Ende der 1940er-Jahre mit anderen Künstlern und Philosophen die Dynaton Group gründete. Ihr gemeinsames Wirken mündete 1951 in der bedeutenden Dynaton-Ausstellung im San Francisco Museum of Art. Das vorliegende Buch - das erste über diesen bedeutenden amerikanischen Künstler des 20. Jahrhunderts nach mehr als einem Jahrzehnt - geht besonders Mullicans lebenslanger Faszination für den Himmel und das Weltall nach. Es erforscht die Entwicklung seiner Arbeit zwischen 1940 und 1970 unter Einbezug seiner Beschäftigung mit den Lehren Carl Gustav Jungs einerseits und seiner Bewunderung für die indigenen Kulturen Amerikas andererseits. Fünfzig Werke, darunter einige selten gezeigte Gemälde und Zeichnungen, werden begleitet von einem Essay des Kurators Michael Auping.
Autorenporträt
Laura Newman ist Director bei der James Cohan Gallery in New York, wo sie u.a. den Nachlass von Lee Mullican betreut. Michael Auping ist Kurator und spezialisiert auf die internationalen Entwicklungen der Kunst der Nachkriegszeit. Seine Ausstellung Abstract Expressionism: The Critical Developments von 1987 gilt als Meilenstein in der Erforschung dieses Gebiets.
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