Zwischen sakral und profan

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Umnutzung von Kirchen der Nachkriegsmoderne

ISBN: 3957733073
ISBN 13: 9783957733078
Autor: Weber, Hanna
Verlag: VDG Verlag
Umfang: 328 S.
Erscheinungsdatum: 18.10.2023
Auflage: 1/2023
Format: 2.4 x 24.7 x 17.7
Gewicht: 916 g
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden
Artikelnummer: 9707454 Kategorie:

Beschreibung

Kirchen der Nachkriegsmoderne - häufig in Betonbauweise entstanden - erfreuen sich selten Beliebtheit in der Bevölkerung. So verwundert es nicht, dass viele von ihnen von Leerstand bedroht sind. Eine große Zahl der vergleichsweise jungen Sakralbauten wurde in Deutschland bereits geschlossen und verkauft. Nach dem Wechsel der Besitzverhältnisse durchlaufen die Bauwerke einen Transformationsprozess, bei dem die Kirchenarchitektur der Zweiten Moderne neu befragt wird. Welche gesellschaftlichen Werte beeinflussten die damaligen Architekten? Wie lässt sich ein bestehender Sakralbau in einen Profanbau überführen? Ist es lohnend, ehemals kirchliche Funktionsbereiche, wie den Altarraum, zu berücksichtigen? Die Publikation liefert eine detaillierte Untersuchung vier bereits umgesetzter Umnutzungen katholischer Kirchen der 1960er Jahre in deutschen Großstädten sowie die Analyse einer ehemals evangelischen Kirche, die seit 2018 als Moschee dient. Heute unterteilen Einbauten das hallenartige Innere der ehemaligen Sakralbauten, Fassadenschnitte oder bauliche Erweiterungen verändern Belichtung und Aufteilung, neue Baustoffe ergänzen die alte Materialität. Häufig wird das umliegende Grundstück bebaut, wodurch die einstigen Kirchen eine neue Präsenz im Stadtraum erhalten. Das Ergebnis dieses inneren und äußeren Gestaltwandels ist ein neuer, hybrider Gebäudetyp, der sich herkömmlichen Klassifizierungssystemen architektonischen Wissens entzieht.

Autorenporträt

Hanna Dölle ist Kunst- und Architekturhistorikerin. Seit Abschluss ihrer Dissertation an der Bauhaus-Universität Weimar im Jahr 2022 arbeitet sie als freie Autorin und Kuratorin in Freiburg i. Br., u.a. für das Kunsthaus L6, das Future Lab, das Centre Culturel Français, den Kunstverein March, das Ernst-Lange-Haus und die E&K Stiftung. Vor Abschluss ihrer Dissertation 2022 war sie am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin tätig, wo sie an verschiedenen Publikationsprojekten, u.a. der Aby Warburg Edition "Briefe", mitarbeitete. Davor war sie als Assistentin der Künstlerin Theresa Schubert, für die Münchner Galerie Winterberg sowie für die Deutsche Bank Kunsthalle Berlin tätig. www.hannadoelle.com

Herstellerkennzeichnung:


arts + science weimar GmbH
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99510 Ilmtal-Weinstraße
DE

E-Mail: benjamin.preiss@asw-verlage.de

Internet: www.asw-verlage.de

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