Beschreibung
Ausgehend vom paradigmatischen Diskurs über Inhaftierung führt diese Studie die Forderung nach sozialer Interaktion in einem isolierten städtischen Umfeld ein. So untersucht sie die Ausweitung der virtuellen Stadt eines Gefängnisses innerhalb der realen Stadt, zunächst anhand allgemeiner Fallbeispiele und anschließend speziell am Beispiel des Rajaeeshahr-Gefängnisses in Karaj. Nach einer Analyse der aktuellen Situation im Rajaeeshahr-Gefängnis schlägt dieses Buch Strategien vor, um die Wahrheit über Verbrechen wieder in die Gesellschaft zu tragen. Die Aufgabe des Architekten in diesem Bereich besteht natürlich nicht darin, das Verbrechen zu definieren, sondern entsprechende Fragen in einen gesellschaftlichen Dialog zu bringen und die Bestrafung des Verbrechens zu rationalisieren (und zu kontextualisieren) - wobei die Bestrafung von der gesamten Gesellschaft zu tragen ist. Die in diesem Buch vorgestellte Forschung und das Konzeptdesign beleuchten die Kluft zwischen politischen Entscheidungen und Stadtmanagement und -gestaltung. Daher dürfte es für Fachleute und Studierende, die sich mit ähnlichen metadisziplinären Themen befassen, von Nutzen sein, während es gleichzeitig eine beispielhafte Praxis für diejenigen darstellt, die sich für die Anwendung der Phänomenologie in der Architektur interessieren.
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