Die Sichtbarmachung des Unsichtbaren

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Visualisierungsstrategien zenbuddhistischer Kunst

ISBN: 3662640740
ISBN 13: 9783662640746
Autor: Kommoß, Fabian Alexander
Verlag: Springer Verlag GmbH
Umfang: xv, 258 S., 26 s/w Illustr., 10 farbige Illustr., 258 S. 36 Abb., 10 Abb. in Farbe.
Erscheinungsdatum: 20.10.2021
Auflage: 1/2022
Produktform: Kartoniert
Einband: Kartoniert

Bilder zeigen – dies scheint die Prämisse alles Bildhaften zu sein. Dabei wird meist stillschweigend akzeptiert, dass sie mithin verbergen müssen, um das Gezeigte ins Licht des Sichtbaren zu überführen. Jedoch können Bilder auch darauf verweisen, dass sich in ihnen etwas dem Zeigbaren generell entzieht. Diese Thematisierung des Unsichtbaren bzw. Undarstellbaren ist eine bisher wenig beachtete Eigenschaft und häufig Gegenstand einer speziellen Kunst, die sich im Kontext des ostasiatischen Zen-Buddhismus entwickelt hat. Der sich in diesen Werken manifestierende, scheinbare Widerspruch einer zen-buddhistischen Geisteshaltung, die Wirklichkeit für nicht (oder zumindest nicht hinlänglich) vermittelbar zu halten, dieses Unvermittelbare aber gerade im Vermittelbaren zu suchen, markiert den Ausgangspunkt der Strategien von Sichtbarmachungspraktiken, die im vorliegenden Buch erstmalig einer genaueren Bestimmung unterzogen werden. Der AutorFabian Alexander Kommoß ist Kunsthistoriker und Japanologe mit einem Schwerpunkt auf buddhistischer Kunst und der visuellen Kultur Japans. Er arbeitet als freier Wissenschaftler und leitet als Kunsthändler eine der führenden Galerien für japanische Kunst in Europa.

Artikelnummer: 2664222 Kategorie:

Beschreibung

Bilder zeigen - dies scheint die Prämisse alles Bildhaften zu sein. Dabei wird meist stillschweigend akzeptiert, dass sie mithin verbergen müssen, um das Gezeigte ins Licht des Sichtbaren zu überführen. Jedoch können Bilder auch darauf verweisen, dass sich in ihnen etwas dem Zeigbaren generell entzieht. Diese Thematisierung des Unsichtbaren bzw. Undarstellbaren ist eine bisher wenig beachtete Eigenschaft und häufig Gegenstand einer speziellen Kunst, die sich im Kontext des ostasiatischen Zen-Buddhismus entwickelt hat. Der sich in diesen Werken manifestierende, scheinbare Widerspruch einer zen-buddhistischen Geisteshaltung, die Wirklichkeit für nicht (oder zumindest nicht hinlänglich) vermittelbar zu halten, dieses Unvermittelbare aber gerade im Vermittelbaren zu suchen, markiert den Ausgangspunkt der Strategien von Sichtbarmachungspraktiken, die im vorliegenden Buch erstmalig einer genaueren Bestimmung unterzogen werden.

Autorenporträt

Der AutorFabian Alexander Kommoß ist Kunsthistoriker und Japanologe mit einem Schwerpunkt auf buddhistischer Kunst und der visuellen Kultur Japans. Er arbeitet als freier Wissenschaftler und leitet als Kunsthändler eine der führenden Galerien für japanische Kunst in Europa.

Herstellerkennzeichnung:


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E-Mail: juergen.hartmann@springer.com

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