Volksrichter in der SBZ/DDR 1945 bis 1952

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Eine Dokumentation, Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 74

ISBN: 3486645749
ISBN 13: 9783486645743
Herausgeber: Hermann Wentker
Verlag: De Gruyter Oldenbourg
Umfang: 238 S.
Erscheinungsdatum: 12.03.1997
Auflage: 1/1997
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden
Artikelnummer: 8303406 Kategorie:

Beschreibung

In der sowjetischen Besatzungszone traten seit 1946 Volksrichter zunehmend an die Stelle der zahlreichen Richter und Staatsanwälte, die im Zuge der Entnazifizierung aus der Justiz entfernt worden waren. Dieser Elitenaustausch bildete ein zentrales Mittel zur Transformierung des Justizwesens in der entstehenden DDR. Bisher weitgehend unbekannte Quellen veranschaulichen die Entscheidungen der zentralen Instanzen (Zentralverwaltung für Justiz, SMAD, SED) und geben Aufschluß über die Entwicklung der zunächst rein fachlichen, später jedoch stark ideologisierten Kurzausbildung der neuen Juristenelite. Daß deren Fortbildung nicht nur dazu diente, fachliche Defizite auszugleichen, sondern auch justizsteuernde Funktionen besaß, wird ebenso deutlich wie das Ziel, die Volksrichter möglichst rasch in Führungspositionen zu bringen. Der Autor: Hermann Wentker ist stellvertretender Leiter der Außenstelle Berlin des Instituts für Zeitgeschichte.

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