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Städtepartnerschaften als Instrument der deutsch-französischen Aussöhnung, 1950-2000, Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz, Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz 237, Abteilung für Universalgeschichte

ISBN: 3525101392
ISBN 13: 9783525101391
Autor: Filipová, Lucie
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Umfang: 409 S., 24 Illustr., 24 Tab., mit 14 Diagrammen und 24 Tab.
Erscheinungsdatum: 18.02.2015
Auflage: 1/2015
Produktform: Gebunden/Hardback
Einband: Gebunden

Städtepartnerschaften stellen ein traditionelles Element der deutsch-französischen Nachkriegsbeziehungen dar. Obwohl diese Partnerschaften ähnlich wie die ‚hohe‘ Politik eine langfristige Kooperation zwischen der Bundesrepublik und Frankreich anstrebten, zeigt Lucie Filipová, dass sie eine eigenständige Dynamik aufwiesen, die von kommunalpolitischen, gesellschaftspolitischen und symbolischen Ereignissen getragen wurde. Anhand von Fallstudien und statistischen Daten untersucht die Autorin zudem die geografische Verteilung der beteiligten Kommunen und thematisiert auch die Rolle der ostdeutschen Städte.

Das Buch untersucht die deutsch-französische Annäherung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Artikelnummer: 7874677 Kategorie:

Beschreibung

Noch vor dem Élysée-Vertrag initiiert, stellen die Städtepartnerschaften ein traditionelles Element der deutsch-französischen Nachkriegsbeziehungen dar. Die Idee, die Bürger beider Länder durch gegenseitiges Kennenlernen und gemeinsame Projekte einander näher zu bringen, entwickelte sich im Laufe der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von einem anfänglichen Experiment zu einem festen Bestandteil des Alltags. Obwohl die Städtepartnerschaften ähnlich wie die 'hohe' Politik eine langfristige Kooperation zwischen der Bundesrepublik und Frankreich anstrebten, zeigt Lucie Filipová, dass diese Partnerschaften eine eigenständige Dynamik aufwiesen, die von kommunalpolitischen, gesellschaftspolitischen und symbolischen Ereignissen getragen wurde. Anhand von Fallstudien und statistischen Daten schildert die Autorin, wie sich zwischen 1950 und 2000 die geografische Verteilung der an einer Partnerschaft interessierten Kommunen und die Motivation der beteiligten Bürger und Vereinigungen wandelten. Im Einklang mit neueren Forschungen wird auch die Rolle der ostdeutschen Städte in der deutsch-französischen Partnerschaftsbewegung vor und nach dem Mauerfall thematisiert, was neue Möglichkeiten für komparative Studien eröffnet.

Autorenporträt

Dr. Lucie Filipová ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Karls-Universität Prag.

Herstellerkennzeichnung:


Vandenhoeck & Ruprecht
Theaterstraße 13
37073 Göttingen
DE

E-Mail: ute.schnueckel@brill.com

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